Evangelische Religionslehre

Der Evangelische Religionsunterricht will seinen Beitrag dazu leisten, dass Schülerinnen und Schüler sich selbst, ihren Glauben, ihre Überzeugungen und ihr Handeln kritisch reflektieren.

Der Unterricht

„Glaube ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.“ (Rabidranath Tagore)

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ (Apostel Paulus)

Der Evangelische Religionsunterricht praktiziert darüber hinaus ökumenische Gesprächsfähigkeit und übt interreligiöse Dialogfähigkeit ein. Aufgrund seiner dialogischen Offenheit und vielfältigen Anknüpfungspunkte arbeitet der Religionsunterricht auch fächerübergreifend mit den Geistes-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften zusammen.

Um eine hohe Dialogfähigkeit in der heutigen pluralen Welt zu erreichen, möchte der Religionsunterricht einerseits einen eigenen evangelischen Standpunkt bereitstellen und andererseits Respekt gegenüber dem Fremden und anderen Weltanschauungen vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu befähigt werden, religiöse, weltanschauliche und ethische Fragestellungen zu verstehen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Zur Bildung einer religiösen Identität gehört das Einüben von religiöser Praxis, wie zum Beispiel die Teilnahme an Jahreszeitenfesten, Gottesdiensten und Gebet, oder auch einer Taizé-Fahrt.

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