



Ob “à la cantine”, “à la Fête de la musique” oder “au Parc Astérix” - beim diesjährigen Vorlesewettbewerb fühlten sich unser Französisch-Lernenden an allen Orten wohl und zeigten nach nur einem Jahr Französischunterricht ihr Können. Wie üblich gab es eine Runde mit einem selbstgewählten und eine mit einem unbekannten Text für die Klassensiegerinnen und -sieger der 6. Klassen von Deutschhaus- und Friedrich-Koenig-Gymnasium. Am Ende zeigte sich die Jury, bestehend aus Noé Gräbner, der an beiden Schulen tätig ist und den Referendarinnen des FKG-Studienseminars, von allen Leistungen beeindruckt. Platz 1 gewann schließlich Elijah (6m DHG) vor Marco (6c DHG) und Taiyo (6c FKG), die sich den 2. Platz teilten. Félicitations!
Text und Bilder: S. Lampert
Den Wonnemonat Mai nutzen gleich zwei Deutschhaus-Gruppen zum Besuch bei unseren französischen Partnerschulen, dem Collège Notre-Dame in Guingamp (Bretagne) und dem Lycée Dumont d’Urville-Laplace in Caen (Normandie). Beide Fahrten werden gefördert durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union. Während unsere Achtklässlerinnen und Achtklässler bretonische Kultur und Sprache kennenlernten und Spaß beim Kajakfahren hatten, beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den 10. Klassen dieses Jahr mit deutsch-französischen Fragen des Umweltschutzes und verbrachten einen sonnigen Tag in Paris. Auf den Eiffelturm ging es dabei nicht mit dem Aufzug, sondern – ganz écolo – über 674 Treppenstufen!
Text: S. Lampert
Bilder: S. Lampert, A. Schwamm
Zu Schullektüren herrschen unterschiedliche Meinungen: Während sich Manche gern in unbekannte Geschichten stürzen, empfinden sie Lesemuffel als Zeitverschwendung. Dennoch ist Literatur auch im Fremdsprachenunterricht elementar – und auf die Auswahl einer neuen französischen Schullektüre konnten wir Schülerinnen und Schüler der 11m dieses Jahr Einfluss nehmen.
Der Prix des lycéens allemands („Preis der deutschen Gymnasiasten“) ist ein Literaturwettbewerb, bei dem der Sieger schließlich als Schullektüre im Klett Verlag erscheint. Welches Buch das ist, entscheiden dabei eben die Betroffenen – deutsche Gymnasiasten.
Für die 11m bedeutete das im ersten Halbjahr, drei französische Jugendromane zu lesen. Nach ausgiebiger Analyse und Diskussion fiel unsere Wahl recht eindeutig auf den Roman „Né pour partir“ von Azouz Begag und Mamadou Sow, der die spannende Geschichte eines minderjährigen Migranten aus Guinea erzählt.
Mit diesem Votum konnte unsere Klasse einen Schüler in die bayerische Landesjury schicken. Bei der Tagung im Institut Français in München legten sich nach langem, interessanten Austausch dann auch die meisten anderen bayerischen Delegierten auf den Klassensieger der 11m fest.
Der nächste Schritt wird nun die das Zusammentreffen der Bundesjury sein, bei der ein Vertreter jeder Landesjury das gewählte Buch verteidigen wird. Wir blicken gespannt nach Berlin, wo am 25.3. der Sieger oder die Siegerin des Prix des lycéens allemands in der französischen Botschaft verkündet werden wird.
Mit den deutlichen Ergebnissen aus Klassen- und Landesjury ist die 11m zuversichtlich, dass in Zukunft eine weitere spannende französische Schullektüre im Klett-Verlag erscheinen wird!
Wir danken dem Begafö herzlich für die großzügige Unterstützung dieses Projekts. Merci!
Text: Hugo, 11m
Bilder: Institut Français, S. Lampert

Eine Woche lang hat die Tricolore vor dem DHG geflattert – so lange, wie eine Gruppe französischer Schülerinnen und Schüler aus Caen an unserer Schule zu Gast war. Der diesjährige Austausch im Rahmen des Programms Erasmus+ der EU mit dem Lycée Dumont d’Urville-Laplace in der 10. Jahrgangsstufe steht unter dem Motto „Wie ökologisch leben wir?“. Entsprechend sammelten die Gäste aus der Normandie Informationen über Würzburger Initiativen wie das Zukunftshaus, der Unverpackt-Laden oder das Bergwald-Projekt. Beim Gegenbesuch im Frühjahr werden unsere Schülerinnen und Schüler erforschen, welche vergleichbaren Initiativen es in Caen und Umgebung gibt. Neben der Recherchearbeit boten eine gemeinsame Exkursion ins Technik-Museum Sinsheim und nach Heidelberg sowie ein Ausflug nach Frankfurt eine willkommene Abwechslung und weitere Impulse für die Projektarbeit während dieser erlebnisreichen Woche. Auch wenn wir für dieses Mal die Tricolore wieder einziehen müssen, freuen wir uns schon sehr auf ein Wiedersehen in Caen im Mai nächsten Jahres.
Text: Petra Elflein
Foto: Steffen Lampert
Auch in diesem Schuljahr sind unsere besten Französisch-Vorleserinnen und –Vorleser aus der Jahrgangsstufe 6 wieder angetreten “gegen” das Friedrich-Koenig-Gymnasium – wobei weniger der Wettbewerb als die Freude am Lesen und an der Sprache im Mittelpunkt standen. Kurz zusammengefasst: Alle 6 Kandidatinnen und Kandidaten waren magnifique! Nach zwei Runden mit einem bekannten und einem unbekannten Text und einer schwierigen Entscheidungsfindung durch die Jury standen schließlich die Sieger fest: Vom Deutschhaus landeten Helena (6c, 1. Platz) und Lena (6m, 3. Platz) auf dem Vorlese-Treppchen - Félicitations!
Text: Steffen Lampert
Fotos: FKG

Dass die 21 Schüler und Schülerinnen des Deutschhaus-Gymnasiums am Marktstand Tripes à la mode de Caen probiert haben, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich ist der in Sülze eingelegte Pansen nicht jedermanns Sache, ganz anders als die von allen geliebten Crêpes. Sicher ist, dass sie die Gelegenheit hatten, 9 Tage die Normandie in den Familien ihrer französischen Austauschpartner zu erleben und damit auch in die vielfältigen kulinarischen Gepflogenheiten der Region einzutauchen.
Nachdem die Gruppe des DHG ihre Austauschpartner bereits im Oktober in Würzburg empfangen hatte, erfolgte der Gegenbesuch im April. Neben der gemeinsamen Projektarbeit, einer Collage mit Besonderheiten der beiden Städte, hatte das Lehrerteam dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung durch Erasmus+ und europafels ein abwechslungsreiches Programm organisiert.
Auf vielfältige Weise tauchte die Gruppe in die Geschichte der Region ein. Der Besuch des Mémorial führte unseren Schülerinnen und Schülern auch 80 Jahre nach der Landung der Alliierten vor Augen, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft ist. Beim Rundgang durch Caen ging es nicht nur über den wunderschönen historischen Markt, sondern auch vorbei an der Ruine aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit der Besichtigung des Teppichs von Bayeux absolvierte die Gruppe einen Zeitsprung von 1000 Jahren in die Zeit von Guillaume le Conquérant (Wilhelm dem Eroberer) und landete mit dem Besuch des Atom-U-Boots in Cherbourg fast wieder in der Gegenwart. Daneben gab es Strandspaziergänge bei Sonnenschein und Wind, eine spritzige Kajak-Tour auf dem Kanal, Ausflüge mit der Familie und natürlich Paris! Die Hauptstadt zeigte sich an diesem sonnigen Frühlingstag von ihrer besten Seite. Nach 9 Tagen in der Normandie und insgesamt 18 Tagen deutsch-französischen Austauschs waren sich alle einig: Crêpes und Bratwurst passen hervorragend zusammen!
Text: Susanne Bach
Fotos: Steffen Lampert




Während unsere Zehntklässler im April zu ihren Austauschpartnern nach Caen in die Normandie fuhren, wurde vor dem DHG die französische Flagge für den Besuch aus der Bretagne gehisst. 24 Schülerinnen und Schülern aus Guingamp und Saint-Brieuc verbrachten mit ihren corres aus den 8. Klassen eine schöne, erlebnisreiche Woche in und um Würzburg und das bei bestem Frühlingswetter. Neben gemeinsamen Unterrichtsstunden und einem Besuch in der Umweltstation, standen die Erkundung Würzburgs per Stadtführung und Stadtrallye, ein Besuch in Rothenburg und ein sportlicher Nachmittag im Bowlingcenter auf dem Programm. Am Wochenende unternahmen viele Gastfamilien gemeinsam eine Schifffahrt nach Veitshöchheim. Im Laufe der Woche entstanden freundschaftliche Bindungen und der Abschied fiel nicht leicht. Aber zum Glück gibt es die Vorfreude auf ein Wiedersehen, denn schon im Juni fahren die Schülerinnen und Schüler des DHG in die Bretagne.
Text: Andrea Schwamm
Fotos: Denise Srugies
Aktuelle französische Musik für die Ohren, leckere Crêpes und Gaufres für den Gaumen, Impressionen zu touristischen Hotspots in Frankreich, Einblicke in die französische Politik – fast hätte man meinen können, dass das DHG in Frankreich liegt. Anlässlich der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags am 22.1.1963 durch de Gaulle und Adenauer wurde im Forum der deutsch-französische Tag gefeiert. Vive l’amitié franco-allemande!
Text: Petra Elflein
Bilder: Steffen Lampert
Der Kontakt nach Frankreich liegt uns sehr am Herzen. Daher bieten wir unseren Französischlernenden zwei Gelegenheiten, im Rahmen eines Schüleraustausches unser Nachbarland kennenzulernen.
Aktuelle Berichte finden Sie im Bereich Aktivitäten.
Schon seit Jahrzehnten besteht unser Kontakt zum Collège Notre-Dame in der bretonischen Kleinstadt Guingamp. Trotz der nur 8000 Einwohner ist Guingamp allen Franzosen ein Begriff, da sich die dortige Fußballmannschaft En Avant schon seit Langem im französischen Profisport behauptet und dort mehrmals für Furore gesorgt hat, zuletzt 2014 mit dem Gewinn des französischen Pokals im Pariser Stade de France. Guingamp liegt nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und so günstig gelegen, dass wir während unserer Woche dort die zahlreichen Schönheiten der Bretagne (z. B. die spektakuläre Côte de Granit Rose, den Küstenort Trégastel, die Bucht von Port Blanc und die Insel Bréhat) entdecken können.
Neben dem touristischen Programm stehen für uns das Kennenlernen des französischen Schulalltags, der Integration in eine Gastfamilie und der Kontakt zu einer gleichaltrigen Austauschpartnerin oder einem gleichaltrigem Austauschpartner im Mittelpunkt.
Eine Besonderheit der Bretagne ist die starke kulturelle Identität. In und um Guingamp weisen davon nicht nur die zweisprachigen Straßenschilder, sondern auch die Pflege der bretonischen Sprache. Unsere Schülerinnen und Schüler können im Rahmen des Schüleraustausches bei einer Schnupperstunde ein paar Worte Bretonisch erlernen und sich sogar gemeinsam an einem traditionellen bretonischen Tanz versuchen.
Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Höhepunkt der Austauschwoche die gemeinsame Kayaktour. Unter der Anleitung ausgebildeter Lehrkräfte besteigen die Austauschteilnehmerinnen und Austauschteilnehmer Zweierkayaks (natürlich deutsch-französisch besetzt) und drehen eine Runde in einer ruhigen Meeresbucht. Ein spektakuläres Natur- und Gemeinschaftserlebnis – nasse Füße inklusive!
Die Französischlernenden der Jahrgangsstufe 8 werden bis spätestens Weihnachten über die Austauschtermine für das folgende Jahr informiert. Ansprechpartnerin ist Frau Schwamm.
Nach Caen führt uns unser zweites Austauschprogramm, mit dem wir unsere Zehntklässler ansprechen, insbesondere auch diejenigen, die sich für den Sprachlichen Zweig entschieden haben. Die Universitätsstadt Caen ist bereits seit 1962 Würzburgs Partnerstadt. Die Kontakte zwischen beiden Städten und auch den Umlandgemeinden sind sehr vielfältig. Wir freuen uns, dass auch wir mit dem Lycée Dumont d’Urville-Laplace eine Partnerschule in Caen haben und einen lebendigen Austausch auf die Beine stellen konnten. Sehr dankbar sind wir dabei für die finanzielle Förderung durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union und die Unterstützung durch europafels.
Natürlich stehen bei unserer Fahrt nach Caen auch die Schönheiten der Normandie auf dem Programm, wie zum Beispiel das Hafenstädtchen Honfleur und das mondäne Seebad Deauville. Daneben beschäftigen wir uns ebenso mit den düsteren Kapiteln der deutsch-französischen Geschichte. Wir besuchen das Museum Mémorial in Caen, das die Geschichte des 2. Weltkriegs erzählt, ebenso wie die Originalschauplätze der Invasion der Alliierten vom 6. Juni 1944 (den künstlichen Hafen Arromanches, den amerikanischen Gedenkort Colleville mit der Pointe du Hoc und Omaha Beach sowie den deutschen Soldatenfriedhof La Cambe). Unser Ziel ist es hierbei, unsere gemeinsame Geschichte begreifbar zu machen und damit umso mehr die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft in einem vereinten Europa zu würdigen.
Um die Beziehungen zwischen den Austauschgruppen zu vertiefen, arbeiten wir in beiden Wochen an einem gemeinsamen Projekt, z.B. zu den Themen Theater, Chanson, Film oder einem naturwissenschaftlichen Thema.
Als besonderes Erlebnis planen wir außerdem, je nach Themenschwerpunkt, Aufenthalte in Paris und/oder München – Deutsche und Franzosen gemeinsam!
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen werden über die Termine gegen Ende des vorherigen Schuljahres informiert. Die beiden Austauschwochen sind dann in der Regel im Herbst und im Frühling.
Ansprechpartner sind Herr Lampert und Frau Elflein.
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