Handball Wölfespieler Patrick Schmidt als Coach am DHG

Im Handball ging das DHG in allen drei Altersklassen (B-, C- und D- Jugend) der Jungen bei Jugend trainiert für Olympia an den Start. Die Jüngsten gewannen die Stadtmeisterschaft gegen die Wolffskeel-Realschule mit 18:5 recht deutlich. In der nächsten Runde – dem Regionalentscheid – fiel das entscheidende Tor zum 11:10 in einer heiß umkämpften Partie gegen Veitshöchheim in der letzten Minute, entsprechend groß war der Jubel, auch ins Bezirksfinale einziehen zu dürfen. Dort war gegen die körperlich stärkeren Mannschaften des Erlenbacher und des Kitzinger Gymnasiums leider nicht zu gewinnen.
Die C-Jugend-Mannschaft schied erwartungsgemäß gegen den letztjährigen Landessieger, die Wolffskeel-Realschule, aus, die in ihren Reihen ausschließlich Rimparer Spieler hatte. Mit dem Ergebnis 32:20 waren unsere Jungs am Ende zufrieden, boten sie dem Gegner doch recht lange Paroli und zwangen sie zu vielen Fehlern.
Die B-Jugend-Mannschaft wurde mit einem deutlichen 45:28 Sieg über das Riemenschneider-Gymnasium souverän Stadtsieger. Dieses Spiel diente auch als erster Test für die zusammengewürfelte Mannschaft aus einigen Rimparer Sportklassenschülern und Handballern des DHG, die aus Bezirksligavereinen kommen. Gecoacht wurden sie vom Handballprofi Patrick Schmidt, der neben seinen Einsätzen für die Bundesligamannschaft der Rimparer Wölfe auch das Sportklassentraining leitet. Sehr engagiert band er die neuen und lernbegierigen Spieler mit ein und vermittelte ihnen Selbstvertrauen.

Im Regionalentscheid setzten sich unsere Handballer klar gegen die Realschulen aus Lohr und Höchberg durch. Leider reichte es im Bezirksentscheid wieder „nur“ zu einem 2. Platz und damit zum Bezirksvizemeister, da das Gymnasium Erlenbach auf eine eingespielte, komplette Sportklassenmannschaft des Handballinternats zurückgreifen konnte.

Text und Fotos: A. Stamm.

Wie lebten die Menschen im „finsteren Mittelalter“? Welche Werte, welche Bedingungen, welche Umstände prägten ihr Leben? Die siebten Klassen des Deutschhaus-Gymnasiums in Würzburg konnten bei ihrem Mittelalterprojekt Licht in die Finsternis bringen. Das Projekt „war wie eine Zeitreise für uns alle“, fasst Ajla aus der 7d ihre Eindrücke zusammen.

Fast ein halbes Jahr lang, angefangen im September 2019, werkelten vier Klassen jeden Donnerstagnachmittag für die Dauer zweier Schulstunden an zwei selbst gewählten Lernaufgaben. Zur Wahl standen zahlreiche Arbeitsvorschläge rund um Ritter, Mönche, Frauen und Künstler mit viel Spielraum zur eigenen Gestaltung. 

Entsprechend bunt und vielfältig waren die Ergebnisse, die die Schülerinnen und Schüler ihren Eltern und anderen Interessierten am Präsentationsnachmittag vorführen konnten. In den liebevoll dekorierten Klassenzimmern konnte man selbst gemalte Wappen und Wandteppiche bewundern; es wurden Festtafeln und Kräuterapotheken aufgebaut und Stop-Motion-Filme und Reportagen zu mittelalterlichen Sagen vorgeführt. Selbst gebaute Klostermodelle und farbenfrohe Schilde waren zu betrachten und eine muntere Gauklertruppe läutete mit Musik und Jonglage den Nachmittag ein.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten und erklärten den Besuchern stolz ihre Exponate, die sie eigenständig, oft in Gruppenarbeit, gestaltet hatten.

„Ich fand es gut, dass wir selbst aussuchen konnten, welche Aufgaben wir machen und mit wem wir arbeiten“, erklärt Lena aus der 7d.  

Die Lehrkräfte standen als Begleiter zur Verfügung, zum einen für fachliche Fragen, zum anderen, um mit den Schülern ihren Lernprozess zu besprechen. Selbständig arbeiten zu lernen, sei zentraler Bestandteil der Projekt-Konzeption, unterstrich Geschichtelehrer Carsten Dutz bei der Eröffnung des Präsentationsnachmittages. Er betonte die Bedeutung dieser Fähigkeit für die Schul- und Berufslaufbahn. Nach Abschluss des Projektes bekommen alle Schüler von den Lehrkräften schriftlich Rückmeldung über ihr Arbeitsverhalten und ihre Ergebnisse. Damit stellt das Mittelalterprojekt einen wichtigen Baustein im pädagogischen Konzept der Schule dar: Eigenverantwortung fördern!

Text: Alice Anders
Foto: Michael Pietschmann