Rückenschule
Der "verordnete Sitzzwang" in Schule und Alltag trifft die Kinder in einer Lebensphase, in der (nicht nur körperlich) entscheidende Prozesse stattfinden. Unter dem Motto "Aufrecht durchs Leben" führen wir mit den SchülerInnen der 5. Jahrgangsstufe eine „Rückenschule“ durch. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sensibilisierung für die Problematik dauerhaften Sitzens, das Erspüren der eigenen Körperhaltung sowie die Kenntnis rückenfreundlicher Verhaltensweisen (beim Sitzen, Stehen, Heben und Tragen). An vier Stationen erfahren die Kinder ´am eigenen Leibe´, was man seinem Körper Gutes tun kann und soll!
In diesem Zusammenhang die dringende Bitte:
Prüfen Sie den "Arbeitsplatz" des Kindes auf Rückenfreundlichkeit! (Im Internet finden sich zahlreiche wertvolle Hinweise dazu, z.B. www.kidcheck.de)
Bezüglich des Sitzens gibt es, so zeigen neuere Forschungen, keine absolut falsche bzw. absolut korrekte Haltung. Auch ein aufrechtes Sitzen kann auf Dauer einseitig und starr sein. Deshalb gilt: "Verändere regelmäßig deine Sitzposition!" Selbst ´Lümmeln´ zwischendurch ist unter diesen Bedingungen erlaubt.
Am Thema Ranzen scheiden sich die Geister: Einerseits wird selbst ein schwererer Ranzen eine gesunde kindliche Wirbelsäule kaum schädigen. Andererseits können dauerhaft falsch getragene Taschen (einseitig, körperfern) ungünstige Bewegungsmuster einschleifen und zu muskulären Verspannungen führen. Deshalb macht es Sinn, auf richtige Tragegewohnheiten zu achten und das Gewicht nach Möglichkeit zu reduzieren (Überflüssiges ausmisten!, Stundenplan prüfen, Schließfach in der Schule).
Ungeachtet dieser Maßnahmen ist aber zu betonen: Das mit Abstand Allerbeste, was man seinem Kind ´antun´ kann ist es, ihm die Freude und Sehnsucht nach Bewegung zu vermitteln. Es gibt keine bessere Medizin als das Spielen und Bewegen im Freien.
Wer darüber hinaus mit seinem Kind noch etwas ´trainieren´ mag, könnte es beispielsweise mal einem derartigen (spielerischen) Abendprogramm probieren:
- Zähneputzen im Einbeinstand (je 30sec.) und/oder Wandsitz (30sec.)
- Weg zum Zimmer in alternativer Fortbewegungsform (z.B. Krabbengang)
- Kraftübung Unterarmstütz mit dem Ziel 1min. (Papa/Mama macht mit)
- Kurzabfrage der Englisch-Vokabeln in einer Dehnstellung (z.B. Grätschsitz)
Sportfeste
"Großer Spaß bei Sport und Spiel" - unter diesem Zeichen stehen die DHG-Sportfeste seit Jahr und Tag. Die folgenden Bilder sprechen für sich:
Großer Erfolg für DHG-Ruderinnen bei "Jugend trainiert für Olympia"
Einen tollen 9. Platz beim Bundesfinale in Berlin, den deutschen Schulmeisterschaften im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, errang der Mädchen-Doppelvierer des Deutschhaus-Gymnasiums der Jahrgänge 2008 – 2010. Das Rennboot mit Ann Blender, Rubina Helmer, Isabella Schmitt und Leni-Marie Schmitt wurde von ihrer Steuerfrau Antonia Reuther tatkräftig angefeuert. So ruderten die Sportlerinnen im Vorlauf über die 1000m-Strecke auf einen ungefährdeten 2. Platz hinter Hamburg, was den direkten Einzug ins Halbfinale bedeutete. Dort traf die DHG-Crew dann aber auf die sehr starken Boote aus Marbach, Hannover und Mainz, die sie trotz großem Kampf ziehen lassen mussten. Zum Boot aus Mainz waren es nicht einmal 1,5 Sekunden, dennoch reichte es mit dem 4. Platz nicht mehr ganz zum Einzug ins Finale. Im kleinen Finale um die Plätze 7 bis 14 war es dann leider sehr windig, was die Sportlerinnen aus Stralsund ausnutzten und sich einen sicheren Vorsprung herausruderten. Um den Platz 8 wurde stark gekämpft. Bis etwa 100 Meter vor dem Ziel hatte die noch sehr junge Deutschhaus-Mannschaft diesen Platz mit einer halben Bootslänge Vorsprung sicher. Aufgrund des sehr böigen Windes und des welligen Wassers hatten die DHG-Mädchen, die erst im vergangenen Schuljahr mit dem Rudern begonnen haben, ungewohnte und schwierige Bedingungen verfehlten sie den 8. Platz mit nur zwei Zehnteln Rückstand auf der Ziellinie - dennoch ein sehr gutes Ergebnis für das noch junge Team, das für die Zukunft auf noch größere Erfolge hoffen lässt. Die Trainer der Deutschhaus-Ruderinnen und -Ruderer, Florian Bock und Roland Händle, sehen jedenfalls großes Potential bei den fünf Crew-Mitgliedern. Sie danken auch dem WRVB als Partnerverein der Schule für die langjährige gute Zusammenarbeit.