Mode aus Gebrauchtem machen

Dank der Blockunterrichtsregelung, die einen intensiven Kunstunterricht mit zwei Wochenstunden in der 9. Klasse erlaubt, war es möglich über Wochen ein mehrstufiges Projekt mit den SchülerInnen zu erarbeiten.
Die grundlegende Idee war eine Auseinandersetzung mit dem Thema Mode: Die SchülerInnen sollten durch eigenes Tun dem Design-Prozess des „Mode-Machens“ von der Anfertigung eigener Modeskizzen, über die Umsetzung der Entwürfe in reale Outfits, bis hin zur Präsentation in einem Magazin kennenlernen. Am Ende stand das fiktive REMODE Magazin. Den Namen hatten die SchülerInnen selbst kreiert, verweisend auf die verbindende Idee der Entwürfe: Mode aus Recycling-Materialien.
Ausgehend von den unterschiedlichen gebrauchten Stoffen und Objekten, die die SchülerInnen selbst organisierten, entstanden zunächst ideenreiche Vorentwürfe auf Papier, die anschliessend idealerweise möglichst nahe an der Vorlage umgesetzt wurden.
Das Herstellen der Kleidungstücke erwies sich hier als echte Herausforderung, die sich vor allem darin zeigte, die unterschiedlichen Werkstoffe miteinander prêt-à-porter (tragetauglich), sowohl Stabilität und Passform betreffend, zu verbinden (Benchmark war, dass die Outfits mindestens zwei Anproben überleben mussten).  Dass das schlussendlich erfolgreich gemeistert wurde, lässt sich im REMODE Magazin nachschauen und nachlesen. Als Teil der Projektarbeit galt es hier, die Kleidungsstücke fotografisch in Szene zu setzen, die eigene Arbeit mit einem kleinen Text zu beschreiben und das Ganze am PC in ein Zeitschriften-Layout zu bringen.

Text: Johannes Siethoff

Das Remode-Magazin