Fachprofil

  • Englisch wird am DHG von der 5. Jahrgangsstufe bis zum Abitur unterrichtet (E 1).
  • Passend zum neuen LehrplanPlus wurde im vergangenen Schuljahr Green Line (Bayern), Klett-Verlag, von der 5. bis zur 7. Klassenstufe eingeführt. Lehrbuch von der 8. bis zur 10. Jahrgangsstufe ist Green Line New (Bayern), Klett-Verlag, danach werden Lese- und Arbeitsbücher für die Oberstufe individuell ausgewählt. Für einen motivierenden Unterricht stehen die modernen Medien mit allen auditiven und visuellen Materialien zur Verfügung.
  • Ein vielfältiges Spektrum an auditiven und visuellen Materialien ermöglicht modernen Unterricht: Eine große Auswahl an CDs und DVDs vermitteln ein lebendiges Bild von den Ländern, in denen Englisch offizielle Landessprache ist, und stehen als motivierendes Angebot zur Verfügung.
  • Smartboards ermöglichen den schnellen Zugriff auf authentisches Informationsmaterial, es gibt eine große Auswahl an CDs und DVDs, um ein lebendiges Bild von Ländern zu vermitteln, in denen Englisch offizielle Landessprache ist.
  • Moderne Texte (Jugendbücher, Romane, Kurzgeschichten) werden gelesen und diskutiert.
  • Mit fortschreitender sprachlicher Kompetenz erarbeiten wir aktuelle Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur.
  • Besonderen Wert legen wir auf die Kommunikationsfähigkeit (oral proficiency). Eine mündliche Schulaufgabe ist Ersatz für eine schriftliche Schulaufgabe in der 7. und 11. Jahrgangsstufe (Weitere Infos auf der Homepage des ISBs)
  • Im Schüleraustausch mit Israel erleben unsere Schülerinnen und Schüler Englisch als globale Sprache. Längere Austauschprogramme, vor allem mit USA und Australien, werden von vielen genutzt, um die englische Sprache zu perfektionieren.

DHG erfolgreich beim Big Challenge 2019

Beim diesjährigen internationalen Englisch Sprachwettbewerb "THE BIG CHALLENGE" waren unsere Deutschhaus-Schülerinnen und -Schüler äußerst erfolgreich:

Monica, Paul, Mona und Malin belegten in Bayern die ersten vier Plätze und konnten sich über tolle Preise und Pokale freuen.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Lehrerpreis SOLO 2019 für das DHG

Reading Competition der 5. Klassen

Wir gratulieren den beiden Gewinnern des diesjährigen Vorlesewettbewerbs im Fach Englisch zu ihrer tollen Leistung: Lucas G. (5b) und Ben O. (5a).

Foto: M. Grimm

„The same procedure as last year? The same procedure as every year?” Nicht ganz, denn im Schuljahr 2018/19 hat das DHG aufgrund des anhaltenden und erfolgreichen Engagements den Lehrerpreis SOLO 2019 in Höhe von 300 € für die Fachschaften Englisch und Französisch erhalten.

Vier Schülerinnen haben am Einzelwettbewerb SOLO teilgenommen: Alisa (9m) und Julia (10m) mit Englisch, sowie Alice (9m) und Emma (10m) mit Französisch. Drei von ihnen erhielten aufgrund ihrer herausragenden Leistungen zusätzliche Geldpreise.

Außerdem hat sich zum ersten Mal überhaupt mit Jana (9m) eine Schülerin den Anforderungen der Wettbewerbssprache Latein gestellt, einschließlich des erforderlichen Videos, das für alle Sprachen als Einstiegsvoraussetzung gedreht werden muss.

Und um den diesjährigen Bericht mit einem Zitat aus den Durchführungsbestimmungen des Fremdsprachenwettbewerbs abzuschließen: „…wir haben wundervolle Teilnehmerinnen (und Teilnehmer: leider am DHG bereits seit mehreren Jahren nicht mehr, vielleicht nächstes Jahr?). Sie beweisen hervorragende Fremdsprachenkenntnisse, sie beweisen mit ihrer Wettbewerbsteilnahme aber auch ihre Bereitschaft, zusätzliche Anstrengungen und Leistungen zu zeigen.“

Text und Foto: E. Kress

Eine Zeitreise durch Europa – die irische Theatergruppe Wilde Shamrock zu Gast am DHG (20.03.2018)

Am 20. März beglückten uns drei Mitglieder des aus Dublin stammenden Theaterensembles Wilde Shamrock mit gleich zwei Vorstellungen ihres Stückes „PastPort“ für die neunten und zehnten Klassen – natürlich auf Englisch. Dieses handelt von einem irischen Musiker, der in einem Zug nach Deutschland sitzt und hier auf einen sonderbaren Menschen trifft, der von der Grenzenlosigkeit Europas schwärmt. Auf der Zugfahrt schläft der Musiker ein und wacht auf einmal im Italien der Nachkriegszeit auf. Hier trifft er auf ein Mädchen, das einer Rebellengruppe angehörte, und einen geflüchteten Mann aus Dalmatien. Das Mädchen ist vom Krieg empört und trauert ihrer Heimat nach. Der Mann jedoch betrauert die Idee eines Landes und weint über den Krieg. Nachdem der Musiker vom Leben und Leiden dieser beiden erfahren hat, schläft er erneut ein und erwacht diesmal im 19. Jahrhundert. Hier trifft er auf zwei Opernsänger, die den Krieg um Ländergrenzen glorifizieren und überheblich stolz auf ihr Land sind. Dem Musiker wird aus all diesen Erlebnissen schlussendlich klar, wie wichtig ein grenzenloses Europa ist, dass er trotzdem stolz auf sein eigenes Land sein kann und was es überhaupt bedeutet, dass Europa so offen ist wie jetzt.

Nicht nur die spielerische Glanzleistung der Akteure, sondern auch musikalische Highlights machten den Reiz dieser Inszenierung aus. Traditionell irische, aber auch andere europäische Lieder schmückten die Geschichte und trugen gemeinsam mit der komödiantischen Darstellung dazu bei, ein ernstes Thema auf leichte und humorvolle Weise zu vermitteln. Nach dem Schlussapplaus stellten uns die drei SchauspielerInnen sich selbst und ihre Theatergruppe vor und wollten uns noch zu guter Letzt ihre eigene Version des Schuhplattlers beibringen, bevor wir unsanft vom Feueralarm unterbrochen wurden. Damit war die Vorstellung leider vorzeitig beendet und die Zuschauer gingen erfreut von dieser kreativen und interessanten Inszenierung Richtung Versammlungsstelle in den Schnee hinaus.

Von Anna Marlene Noble, 10m

Bilder: Wilde Shamrock auf der Zeitreise durch Europa

"USA Update 2018: America in the Age of Trump" -  Impressionen zum Vortrag von Dr. Hünemörder (19.02.2018)

Trumps Wahl zum Präsidenten: How did it happen? Das war eine der Fragen, die Dr. Markus Hünemörder von der LMU München in seinem „Update USA“ nachging. Trumps angespanntes Verhältnis zu den Medien, seine innenpolitischen Probleme, seine Politik waren weitere Themen. Aufgelockert wurde der Vortrag wie immer durch Cartoons und Videoclips, die sogar einen Blick in die Zukunft gewähren, denn bei den Simpsons steht bereits fest, wer im Jahr 2030 Präsidentin der USA sein wird. Nachzulesen unter:

Text: Elisabeth Mäule, Fotos: Steffen Lampert

Mehr Informationen auch unter: http://www.amerikahaus.de/usaupdate/

 

Stephen Ibelli, Konsul für öffentliche Angelegenheiten vom US Konsulat in München, zu Besuch am DHG (24.10.2017)

For Auld Lang Syne

… diese Zeilen des schottischen Dichters Robert Burns sangen die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Schottlandaustauschs zum Abschied, begleitet von einer schuleigenen bagpipes Band unserer Partnerschule Morrison's Academy in Crieff im County Perthshire. Getanzt wurde auch, ob im Kilt oder in Jeans war dabei egal. Beim ceilidh, der traditionellen Tanzveranstaltung, blieb keiner auf den Stühlen sitzen, auch wenn die Mägen schon vom typischen haggis gefüllt waren. (Wer wissen möchte, was das ist, kann es gerne nachschlagen… wir wollten es gar nicht so genau wissen… aber lecker war es.).
Da im Oktober 2018 eine Gruppe von deutschlernenden schottischen Schülerinnen und Schülern Würzburg erkundet hatte, stand nun der Gegenbesuch an. 17 Schottlandfans aus den 9. und 10. Klassen machten sich gemeinsam mit Frau Hantke und Herrn Benesch auf den Weg nach Crieff, einer Kleinstadt mit Charme.
Aufmerksam verfolgten wir den Unterricht und stellten viele Gemeinsamkeiten fest. Anders war jedoch, dass auch nach Schulschluss um halb vier am Nachmittag noch viele Aktivitäten auf dem Programm standen: Klettern, Rugby oder Hockey zum Beispiel. Das Sozialleben findet also voll und ganz in der Schule statt.
An einem Tag konnten wir in der Schule das typische shortbread backen und sogar mit dem schuleigenen Minibus einen Abstecher zur Whisky-Destillerie machen – nur um die chemischen Prozesse zu verstehen, die hinter der Herstellung stecken, versteht sich.
In schottischer Geschichte wurden wir an diesem Tag ebenso geschult wie in den Gründen, die für oder gegen eine schottische Unabhängigkeit sprechen. Da war es naheliegend, dass wir beim Besuch in Edinburgh auch das schottische Parlament besichtigten. Die battle of Bannockburn, eine der bedeutenden Schlachten der schottischen Unabhängigkeitskriege, spielten wir in einem interaktiven Museum in Stirling nach und – zum großen Glück des völlig (?) unparteiischen Guides – gewannen die Schotten durch eine clevere Rückzugsstrategie.
Traurig verabschiedeten wir uns nach einer Woche von den Gastfamilien, die uns alle sehr gerne aufgenommen hatten. Should auld aquaintance be forgot? – Niemals!

Text: Monica Hantke
Bild: André Benesch