



Am 29. November begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8e des Deutschhaus-Gymnasiums Würzburg auf eine spannende Exkursion zur Zuckerfabrik der Südzucker AG in Ochsenfurt. Nach der umweltfreundlichen Anreise mit der Bahn wurden die Jugendlichen in der Fabrik herzlich empfangen und zunächst über die verschiedenen Geschäftsfelder der Südzucker-Gruppe informiert. Mit Schutzhelm und Warnwesten ausgerüstet machten sich die Schülerinnen und Schüler dann in zwei Gruppen auf den Weg durch das Werk. Im Rahmen einer ausführlichen Führung erhielten sie spannende Einblicke in den kompletten Produktionsablauf des Zuckers von der Anlieferung der Zuckerrüben mit dem LKW über die Reinigung und Verarbeitung bis hin zur Kristallisation des fertigen Zuckers. Die Schülerinnen und Schüler konnten die einzelnen Arbeitsschritte kennenlernen und erfuhren dabei, wie aus einer einfachen Zuckerrübe ein Endprodukt entsteht, das wir alle aus dem Alltag kennen. Interessant war dabei zu sehen, dass sämtliche Nebenprodukte der Zuckerherstellung eine Verwendung finden und z.B. zu Tierfutter weiterverarbeitet werden.
Die Exkursion bot zudem zahlreiche Anknüpfungspunkte an den Chemieunterricht, insbesondere zum Thema „Stoffe und Stofftrennung“. Prozesse, die im kleinen Maßstab im Unterricht behandelt werden, konnten in der Zuckerfabrik praxisnah und in industriellem Maßstab erlebt werden. Nach einer interessanten Führung und zahlreichen neuen Erkenntnissen erhielten alle Teilnehmer zum Abschluss eine kleine Tüte Zucker zum Mitnehmen – ein süßes Andenken an einen lehrreichen Tag. Ein herzlicher Dank gilt der Südzucker AG für die informative und gut organisierte Führung sowie die freundliche Betreuung vor Ort. Diese Exkursion war ein wertvoller Beitrag zur Verbindung von Unterricht und Praxis, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text und Bild: J. Kroiß

Der Gewinnerausflug der Science Fair 2024 Ende September hatte dieses Mal die Firma Max Bögl zum Ziel. Auf Europas einziger Magnetschwebebahn konnten die Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Blanke und Herrn Paulini auf derTeststrecke schwebend mit 80km/h dahinrasen. Möglich gemacht hat das die Vermittlung von Frau Farrenkopf und die Unterstützung von TransnetBW. Mit 1.000 Euro hat der Übertragungsnetzbetreiber die Exkursion unterstützt, die als Belohnung für die prämierten Schülerteams der Science Fair 2024 ausgelobt worden war. Bei der Science Fair 2024 waren Michael Gutzeit, Bereichsleiter DC-Projekte (TransnetBW GmbH) und Christian Reinhold, Technical Lead SuedLink (TenneT) Jurymitglieder. Und Herr Gutzeit war so beeindruckt von den Projekten dass er sich gleich ins Zeug gelegt hatte, um den Kontakt zur Firma Max Bögl herzustellen, die auch beim Trassenbau von Südlink beteiligt ist.
Wir freuen uns über die gute Kooperation mit dem nahegelegenen Projektbüro von Südlink und den Betreiberfirmen Tennet bzw. TransnetBW, bei denen auch schon mehrere 11. Klassen zu Besuch waren. Und noch mehr freuen wir uns, dass die Juroren für die Science Fair 2025 bereits wieder Interesse angemeldet haben und hoffen auch im Jubiläumsjahr auf tolle Projekte der 8. Klassen!
Text: H. Seefried
Foto: M. Farrenkopf
„Heiße Experimente – total cool!“ - so lautete das Motto der diesjährigen Science Fair am Deutschhaus-Gymnasium. Wie jedes Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen kleine Forschungsprojekte gesucht und diese mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht. Dabei wurde allerhand gebastelt, gebaut und geprüft. So konstruierten z.B. Mika, Sebastian und Justus drei Modelldachstühle, die im Garten positioniert wurden. An diesen wurden die Dachflächentemperaturen und die Erwärmung im Dachstuhl gemessen. Ihr Ergebnis: Es kommt nicht unbedingt auf das Material an, die Hinterlüftung ist ganz wesentlich für die Erwärmung. In Zeiten immer heißerer Sommer eine wichtige Erkenntnis! In einem anderen Projekt untersuchten Annabell und Katharina die Dämmwirkung verschiedener Naturstoffe als Ersatz für das allseits verbreitete Styropor. Ihre Messdatenreihen mit hunderten Ergebnissen und ihre Auswertung, die sie auch mit Hilfe ihrer E-Mentorin wissenschaftlich fundiert vorgenommen haben, können sich sehen lassen. Dr. Christian Andersen, als Juror vom Zentrum für digitale Innovation (ZDI Würzburg) zu Gast, hob bei der Prämierung hervor: „Diese Menge an erhobenen Daten erreicht fast das Niveau mancher Bachelor-Arbeit.“ Auch Stephanie Marker, Vertreterin des Sponsors Warema und Jury-Mitglied, zeigte sich beeindruckt: „Die Vielfalt der Projekte und euer Ideenreichtum sind wirklich toll!“
So wurden z.B. eine Papierfliegerabschussrampe konstruiert, Naturstoffe auf ihre Farbechtheit geprüft, die Wasserspeicherung verschiedener Bodenmischungen geprüft oder verschiedenste Bleistifte einer Qualitätsprüfung auf Bruchfestigkeit unterzogen. 25 Teams präsentierten der Jury am 4. Mai ihre Ergebnisse nach knapp acht Wochen Tüftelarbeit. Beraten und unterstützt wurden sie dabei neben den Lehrkräften auch von ehemaligen Schülerinnen und Schülern des DHG, die ihnen als E-Mentor bzw. Mentorin zur Seite standen.
Die prämierten Teams dürfen sich dank der Sponsoren va-Q-tec und Warema im Juni auf einen extra unterrichtsfreien Tag und den Ausflug ins Zukunftsmuseum in Nürnberg am 22.6. freuen.
Nachdem in diesem Jahr zwei Kurse in der Q11 für Profilfach biochemisches Praktikum (BCP) zustande gekommen waren und auch der „Science is fun“-Wahlkurs in den 5. Klassen sehr viele Anmeldungen hatte, musste die Ausstattung im Labor aufgerüstet werden. Außerdem sollten auch neue Möglichkeiten für praktische Laborarbeit größerer Lerngruppen geschaffen werden. Herr Seefried wandte sich an die Fördervereine und Kontakte in der (ehemaligen) Elternschaft. Auf Vermittlung von Herrn von Besser (Mitarbeiter der Firma Eppendorf) konnten wir zahlreiche gebrauchte Materialien und Geräte aus Laborauflösungen erhalten. Eine Schülermutter vermittelte den Kontakt zur Firma Poulten & Graf, über die einige Gerätschaften als „Test-Exemplare“ zur Verfügung gestellt wurden. Mit den Geldern des Föver sowie des Begafö wurden neue bzw. gebrauchte Labor- und Messgeräte zugekauft und der Gerätepark erweitert.
Unter anderem konnten folgende Geräte angeschafft bzw. besorgt werden: 10 Magnetheizrührer, Elektrophorese-Netzgeräte und Kammern, 3 Ultrazentrifugen, 4 Vortexer, mehr als 10 Eppendorf-Pipetten z.B. für Molekularbiologische Experimente, 4 Membranpumpen, 1 Muffelofen, mehrere Geräte und Sensoren zur digitalen Messwerterfassung
Damit bietet sich jetzt die Möglichkeit z.B. im BCP auch molekularbiologische Experimente zu machen, und somit auch in diesem Bereich praktische Laborerfahrung zu sammeln. Und die 5.Klässler*innen konnten schon die Faszination des Zinngießens live erleben. Auch in den Profilstunden der Mittelstufe, den W-Seminaren oder bei Einzel-Projekten bieten sich damit viele neue Möglichkeiten für spannende Experimente.
Herzlichen Dank nochmals an alle Fördermitglieder der Fördervereine und die Kontakte in der Elternschaft!








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