Willkommen auf den Seiten der Fachschaft Französisch!
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Warum Französisch lernen?
  • Französisch ist nach Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa und neben Englisch die zweite globale Verkehrssprache. Über 270 Millionen Menschen weltweit sprechen Französisch – und das auf allen 5 Kontinenten!
  • Französischkenntnisse ermöglichen den Schülerinnen und Schülern die Kommunikation nicht nur mit unseren französischen Nachbarn, sondern mit der gesamten frankophonen Welt, z. B. im französischsprachigen Teil Kanadas, in Nord- und Zentralafrika.
  • Wer Französisch lernt, beschäftigt sich nicht nur mit einer Sprache; im Bereich des interkulturellen Lernens erwirbt er wertvolles Wissen über die französische Kultur und Lebensart.
  • Über die vielfältigen Austauschprogramme bleibt Französisch nicht nur eine Sprache für das Klassenzimmer, sondern ermöglicht einmalige Erfahrungen, Kontakte und Freundschaften.
  • Solide Französischkenntnisse zahlen sich auch im Studium und im Beruf aus. Die Vielfalt der deutsch-französischen Studienangebote und Doppeldiplome in allen Fachbereichen erweitern die beruflichen Perspektiven deutlich. Mittlerweile gibt es über 180 binationale Studiengänge und zahllose Hochschulpartnerschaften.
  • Französisch schlägt also Brücken: in Europa, in die Welt, zu mehr Wissen und neuen Erfahrungen, in Ausbildung und Beruf.

Französisch am Deutschhaus-Gymnasium

  • Französisch wird am Deutschhaus-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse (naturwissenschaftlich-technologischer Zweig NTG) oder als 3. Fremdsprache ab der 8. Klasse (sprachlicher Zweig SG) unterrichtet. Alle Schülerinnen und Schüler der Modellklassen lernen Französisch ab Jahrgangsstufe 6.
  • Auch in der Oberstufe bieten wir Französisch an und führen unsere Kursteilnehmer zum schriftlichen oder mündlichen Abitur. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Französisch als Seminarfach zu wählen.
  • Die Lehrwerke, mit denen wir arbeiten, sind Découvertes (NTG) und Cours Intensif (SG), beide vom Klett-Verlag. In der Oberstufe setzen wir hauptsächlich das neue Parcours Plus von Cornelsen ein.
  • Mündliche Schulaufgaben (als Ersatz für eine schriftliche Schulaufgabe) führen wir in den Jahrgangsstufen 8 (NTG) bzw. 9 (SG) und der Q11 durch.
  • Im Unterricht erwerben die Schülerinnen und Schülern Kompetenzen, um vielfältige mündliche und schriftliche Kommunikationssituationen sicher und flexibel bewältigen zu können. Sie verfügen damit auch über die Voraussetzungen für den Erwerb des vom französischen Staat verliehenen, weltweit gültigen Zertifikats DELF (Diplôme d'Etudes en langue française).
  • Der Kontakt nach Frankreich ist uns wichtig. Neben der Vermittlung von Individualaustauschen (z. B. dem Brigitte Sauzay Programm) organisieren wir regelmäßig zwei Austauschprogramme:
    • Unser Kontakt zum Collège Notre-Dame in Guingamp (Bretagne) besteht schon seit vielen Jahren. Mit dieser jährlich stattfindenden Fahrt richten wir uns an SchülerInnen der Jahrgangstufe 8 aus beiden Ausbildungsrichtungen. Aus dieser Tradition hat sich bereits für mehrere DHG-Schüler die Möglichkeit ergeben, sich nach dem Abitur an unserer Partnerschule erfolgreich als Fremdsprachenassistenten zu bewerben und dort während eines Schuljahres den Deutschunterricht zu unterstützen.
    • Neuer ist unser Kontakt zum Lycée Dumont D’Urville in Würzburgs Partnerstadt Caen (Normandie) für Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 und 11. Neben einem klassischen Schüleraustausch arbeiten deutsche und französische Schülerinnen und Schüler dabei auch projektbezogen, zum Beispiel zu den Themen Theater, Chanson oder Film. Außerdem standen in den letzten Jahren - je nach Themenschwerpunkt - Aufenthalte in Paris und/oder München auf dem Programm.
  • In mehreren Jahrgangsstufen führen wir Unterrichtsprojekte durch und nehmen an Wettbewerben teil. Exemplarisch genannt seien nur der Vorlesewettbewerb für unsere Sechstklässler (mit dem Friedrich-Koenig-Gymnasium), der Internet-Teamwettbewerb des Institut Français für die Mittelstufe oder die Literaturprojekte Prix Polar und Prix des lycéens allemands für die Oberstufe.
  • Regelmäßig unterstützt werden wir bei unserer Arbeit von französischen Fremdsprachenassistenten und -assistentinnen, die uns in einige Klassen begleiten, um dort kleinere Projekte durchzuführen, besonders begabte Schülerinnen und Schüler zu fördern und schwächeren Lernern zu helfen.

Großartige Erfolge konnte Alice Anders (Q11) in gleich zwei anspruchsvollen Wettbewerben erzielen, in denen sie jeweils die höchste Wettbewerbsstufe erklomm.

Im Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“ überzeugte sie mit einem auf Englisch verfassten Text zum Thema „Sollten wir uns nicht vor jedem abschließenden oder endgültigen Wissen hüten?“ und erreichte damit deutschlandweit den vierten Platz. Mit dem Sieg geht die Nominierung für die Studienstiftung des deutschen Volkes einher.

Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen, an dem Alice in der Kategorie Solo plus mit den beiden Fremdsprachen Englisch und Französisch teilnahm, beeindruckte sie mit einem selbst gezeichneten französischen Video und herausragender Sprachkompetenz in den Klausuraufgaben. Mit ihrer Kreativität und ihren ausgezeichneten Kenntnissen in beiden Sprachen hat sie sich für das bundesweite Siegerseminar im September in Duisburg qualifiziert.

Wir gratulieren Alice zu diesen herausragenden Erfolgen und wünschen ihr weiterhin viel Vergnügen beim Jonglieren mit Gedanken und Worten!

Text und Foto: U. Meyer

Ausgezeichneter Austausch: Partnerschaftspreis für unseren Schüleraustausch mit Frankreich

Im Rahmen einer Feierstunde wurde dem Deutschhaus-Gymnasium „in Anerkennung besonderer Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft“ der Partnerschaftspreis des Bezirks Unterfranken verliehen. Laut Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel habe die Jury besonders beeindruckt, „wie durchdacht die Projekte“ beim Schüleraustausch mit Caen gestaltet sind und in welchem Maß „Selbständigkeit und Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler“ gefördert werden. Außerdem lobte er das „hohe Engagement der Lehrkräfte“.
Dotzel überreichte den Schülerinnen Alice und Saralena (beide Q11) sowie den Lehrkräften Petra Elflein und Steffen Lampert den mit 1.500 € dotierten 1. Preis. Neben dem Deutschhaus-Gymnasium wurden auch das Gymnasium Wiesentheid, die Mädchenrealschule Volkach sowie das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt geehrt.

Unser seit 2016 bestehende Schüleraustausch mit dem Lycée Dumont D’Urville in Caen hat jedes Jahr ein anderes Projektthema als Schwerpunkt. Nach Fotografie (2016/17), Theater (2017/18) und Chanson (2018/19) stand im Schuljahr 2019/20 das Thema Film im Mittelpunkt. Diese Projektorientierung dient in erster Linie dazu, deutsche und französische Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10 und 11 zusammenzubringen und gemeinsam den Austausch erleben zu lassen.

Wir bedanken uns bei Präsident Erwin Dotzel, dem Bezirkstag und dem Partnerschaftsreferat und freuen uns schon darauf, das Preisgeld in unser nächstes Austauschprojekt investieren zu können. Und ein ganz besonderer Gruß geht an unsere Partnerschule nach Caen, deren Lehrkräfte Marianne Lagardère und François Marvin ganz maßgeblichen Anteil an dieser Auszeichnung haben – Merci, bisous et restez en bonne santé!

 

Text: S. Lampert

Foto: Bezirk Unterfranken

Félicitations! Congratulations!

Erneut haben unsere Schülerinnen erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Lisa-Marie (9m) und Alice (10m) nahmen in der Kategorie Solo mit der Sprache Französisch teil, Alisa (10m) mit der Sprache Englisch. Emma (Q11) beteiligte sich in der Kategorie Solo plus mit Englisch und Französisch.

Besonders beeindruckend: die Ergebnisse der beiden Zehntklässlerinnen, deren Leistungen mit je einem ersten Platz auf Landesebene und einem Geldpreis prämiert wurden. Great! Fantastique!

Text und Foto: U. Meyer

Bonjour, coucou und wesh! So klingt Französisch!

Mit der Wahl der 2. Fremdsprache stehen unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler zum ersten Mal in ihrer Gymnasialzeit vor einer wichtigen Entscheidung. Nachdem vor Weihnachten beim „Lateintag“ die Sprache Ciceros und Ovids im Mittelpunkt gestanden war, hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a-d nun die Möglichkeit, sich einen Eindruck von Französisch zu verschaffen. Hierfür war Charlotte Ballouard vom Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken ans DHG gekommen. Mit ihrem einstündigen Programm „Salut tout le monde“ schaffte es die junge Französin spielerisch und ohne ein Wort Deutsch zu verwenden, unseren Fünftklässlern die ersten Sätze auf Französisch zu vermitteln. Und diese hatten sichtlich Spaß dabei, als sie sich nicht nur mit dem klassischen „Bonjour“ begrüßten, sondern auch mit dem coolen jugendsprachlichen „Wesh“ (das eigentlich aus dem Arabischen kommt und sehr frei übersetzt soviel bedeutet wie „Was gibt’s Neues?“).

Am Ende der Stunde beherrschten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur die Begrüßung, sie konnten auch zählen und sagen, wie es ihnen geht („Ça va bien!“) und wo sie herkommen („Je suis de…“ – beste Voraussetzungen also für das Schulfach Französisch, das am Deutschhaus-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6 (Naturwissenschaftlich-technologischer Zweig) sowie als 3. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 8 (Sprachlicher Zweig) angeboten wird.

Text und Bilder: S. Lampert

Une terre pour tous – Eine Erde für alle: Deutsch-französisches Online-Projekt mit unserer Partnerschule in Caen

Bayerische Oberstufenschüler beschäftigen sich im Französischunterricht mit dem Thema Umwelt und Klimawandel – genauso wie französische lycéens in der terminale, die unserer 12. Jahrgangsstufe entspricht. Diese Gemeinsamkeit nutzten der Q12-Französischkurs von Herrn Lampert und der Deutschkurs von Marianne Lagardère vom Lycée Dumont D’Urville in Caen, und taten sich bei diesem Thema zusammen.

Zunächst bearbeiteten die zukünftigen Abiturienten Aspekte des Klimawandels, des Umweltschutzes und der Nutzung fossiler wie erneuerbarer Energien. Dabei wurden nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern auch Unterschiede zwischen unseren beiden Nachbarländern deutlich. Während Frankreich nach wie vor auf die Atomkraft setzt (bekanntes Beispiel hierfür ist der neue „Europäische Druckwasserreaktor“ EPR in Flamanville in der Nähe von Caen), hat sich Deutschland fast schon von der Atomenergie verabschiedet, setzt aber – zur Überraschung der französischen Schüler – immer noch auf umweltschädliche fossile Energieträger wie Stein- oder Braunkohle, die in Frankreich wiederum kaum eine Rolle spielen.

Diese Unterschiede in der Energiepolitik standen dann auch im Mittelpunkt der Fragen, die sich die Schülerinnen und Schüler beider Kurse zunächst per Mail und dann schließlich auch live in einer Videokonferenz stellten: „Denkt ihr, dass Deutschland zu viele fossile Energieträger nutzt?“ oder „Sind Atomkraftwerke eine Antwort auf die Klimakrise?“ waren zwei der Fragen, die online im Wechsel auf Deutsch und Französisch diskutiert wurden. Neben diesen großen Themen ging es außerdem um ganz praktische Aspekte: welchen Stellenwert haben Solaranlagen in der Normandie und wie viele Elektroautos fahren schon durch Caen? Wie viele Windräder gibt es um Würzburg herum?

Die Diskussion machte bei allen unterschiedlichen Ansätzen vor allem eines deutlich: Antworten auf die Herausforderung des Klimawandels müssen gefunden werden, egal auf welcher Seite des Rheins wir uns befinden – am besten jedoch gemeinsam.

Text und Bilder: S. Lampert

Schüleraustausch mit dem Lycée Dumont D’Urville 2019/20

Wo kann man eigentlich in einem französischen Bahnhof ablesen, auf welchem Gleis der Zug abfährt? Was passiert, wenn man (entgegen der dringlichen Bitte seiner Lehrkräfte) das Metroticket eben nicht aufhebt, bis man die Metrostation verlässt? Warum steht mitten in Paris ein Obelisk? Wieso wird in den meisten Gastfamilien statt auf Tellern direkt auf der Tischdecke gefrühstückt?
Auf die meisten Fragen haben die Zehnt- und Elftklässler, die sich im Oktober in Begleitung von Herrn Lampert und Frau Elflein auf die Reise zu ihren Austauschpartnern ans Lycée Dumont D’Urville in Caen gemacht haben, eine Antwort gefunden. Darüber hinaus gab es jede Menge zu entdecken und zu erleben: an den Landungsstränden, im „Musée pour la Paix“ Mémorial, beim Tagesausflug nach Paris, auf dem Markt, in der Schulkantine, während des Geländespiels im Stadtwald, vor allem aber in den Gastfamilien und zusammen mit dem französischen Austauschpartner.
Die Projektarbeit unseres diesjährigen Austauschs steht unter dem Motto „Erklär mir … / Explique-moi …“ und zielt darauf ab, dass deutsche und französische Schüler in Kleingruppen einen in Frankreich und Deutschland unterschiedlichen Sachverhalt anschaulich darstellen und erklären. Nach dem Vorbild der deutsch-französischen Sendereihe „Karambolage“, die tatsächlich die Folge „Die Sache mit der Tischdecke“ enthält, produzieren die Jugendlichen gemeinsam Erklärvideos, schreiben Reportagen oder drehen Stopmotion-Filme z.B. zu den Themen „Schulnoten“, „Nationalfeiertag“, „Mittagessen in der Schule“ oder auch „Brezel oder Baguette?“. Die erste Hälfte ist mit der Wahl der Themen und der Recherche bereits geschafft. Wir freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch unserer französischen Freunde im Frühjahr, bei dem die Produkte dann fertiggestellt und präsentiert werden.

Text: P. Elflein
Bilder: S. Lampert

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Lehrerpreis SOLO 2019 für das DHG

„The same procedure as last year? The same procedure as every year?” Nicht ganz, denn im Schuljahr 2018/19 hat das DHG aufgrund des anhaltenden und erfolgreichen Engagements den Lehrerpreis SOLO 2019 in Höhe von 300 € für die Fachschaften Englisch und Französisch erhalten.

Vier Schülerinnen haben am Einzelwettbewerb SOLO teilgenommen: Alisa (9m) und Julia (10m) mit Englisch, sowie Alice (9m) und Emma (10m) mit Französisch. Drei von ihnen erhielten aufgrund ihrer herausragenden Leistungen zusätzliche Geldpreise.

Außerdem hat sich zum ersten Mal überhaupt mit Jana (9m) eine Schülerin den Anforderungen der Wettbewerbssprache Latein gestellt, einschließlich des erforderlichen Videos, das für alle Sprachen als Einstiegsvoraussetzung gedreht werden muss.

Und um den diesjährigen Bericht mit einem Zitat aus den Durchführungsbestimmungen des Fremdsprachenwettbewerbs abzuschließen: „…wir haben wundervolle Teilnehmerinnen (und Teilnehmer: leider am DHG bereits seit mehreren Jahren nicht mehr, vielleicht nächstes Jahr?). Sie beweisen hervorragende Fremdsprachenkenntnisse, sie beweisen mit ihrer Wettbewerbsteilnahme aber auch ihre Bereitschaft, zusätzliche Anstrengungen und Leistungen zu zeigen.“

Text und Foto: E. Kress

Was macht einen guten Krimi aus?

Deutschhaus-Schülerinnen gewinnen Workshop mit französischem Autor Olivier Keraval

Dass die Bretagne und spannende Krimis gut zusammenpassen, wissen viele deutsche Leser spätestens seit dem Einsatz von Kommissar Dupin in Jean-Luc Bannalecs Bestseller „Bretonische Verhältnisse“. Aber auch die Schülerinnen der 10m des Deutschhaus-Gymnasiums sind dank eines Bretonen dem Phänomen „Kriminalroman“ auf der Spur.

Als Teilnehmer am Prix Polar, einem Wettbewerb des Deutsch-Französischen Instituts Erlangen und des Cornelsen Verlags, erhielten sie den Anfang eines französischen Krimis und führten die Geschichte mit ihren eigenen Ideen fort. Den Ausgangstext lieferte Olivier Keraval, renommierter Krimi- und Comicautor sowie waschechter Bretone, mit seinem Titel Urgences Vétérinaires (auf deutsch: Tierambulanz). In diesem Krimi sind die beiden Jugendlichen Anna und Romain einer Bande von Hunde-Kidnappern auf der Spur. Die Deutschhaus-Schülerinnen Felicia Feser, Anouschka Schuppert, Julia Zink, Sophia Wen und Fiona Erdmann überzeugten in der ersten Wettbewerbsrunde des Prix Polar mit ihrer spannenden Fortsetzung die Jury des Deutsch-Französischen Instituts und schafften es unter die besten Sechs (bei insgesamt über 70 eingereichten Texten) und zeigten damit, dass sie auf die Frage „Was macht einen guten Krimi aus?“ eine passende Antwort hatten.

Daher kam Olivier Keraval gemeinsam mit Rachel Gillio, Direktorin des Deutsch-Französischen Instituts Erlangen nach Würzburg, um sich in der Bibliothek des Deutschhaus-Gymnasiums mit den DHG-Schülerinnen und ihrem Französischlehrer Steffen Lampert zu treffen und im Rahmen eines Workshops den Textentwurf weiter zu verbessern.

Keraval nahm sich nicht nur Zeit für persönliche und fachliche Fragen; er war auch selbst interessiert an den Ideen der Schülerinnen. Im Gespräch gab er wertvolle Tipps und half dabei, Schwächen im Text zu identifizieren und auszumerzen. Von den sprachlichen und erzählerischen Leistungen zeigte er sich beeindruckt. Im Zentrum des Workshops stand die Rolle von Romain, einem der beiden jugendlichen „Detektive“, für den die Teilnehmerinnen eine ganz eigene Idee entwickelt hatten und von der sich Keraval sehr angetan zeigte. Der Autor verriet zwar nicht, wie seine „eigene“ Romanversion weitergeht, aber mit etwas Glück wird der Text der Deutschhaus-Schülerinnen als alternative Version zu Keravals Text vom Cornelsen Verlag gedruckt und in der Reihe série polar im Oktober 2019in Deutschland erscheinen.

„Was macht einen guten Krimi aus?“ – zum Abschluss des Workshops wussten die Teilnehmerinnen, worauf es dem Profi ankommt: ein vielversprechender Auftakt mit einem „Verbrechen“, eine klar strukturierte, glaubwürdige Handlung, ein logischer Aufbau und ein überraschendes Ende. Mit diesem Wissen hoffen die Deutschhaus-Schülerinnen nun, dass ihr Text auch in der Finalrunde die Jury des Cornelsen Verlags überzeugen wird. Ob mit dem gleichen Erfolg wie bei Kommissar Dupin und den „Bretonischen Verhältnissen“, könnten dann die Leser entscheiden.

Text und Fotos: Steffen Lampert

Französisch mit allen Sinnen

Mit allen Sinnen Vokabeln lernen

Diese nachhaltige Lernmethode ist besonders wichtig in der Unterstufe. Welche Möglichkeiten es gibt, haben unsere Sechtsklässler mithilfe eines anprechenden interaktiven Lapbooks festgehalten (eine Coproduktion von Frau Bayer für Latein und Frau Kaiser für Französisch).

Wie schmeckt Frankreich?

Am besten einfach mal ausprobieren! Was die Lehrbuchpersonen Léo und Marie können, das können die Schüler der 6d und der Intensivierungsgruppe Französisch auch: Wir mischten Zitronenlimonade mit Minzsirup zu einem erfrischenden "diabolo menthe". Neben dem leckeren Minz-Geschmack probierten wir auch "diabolo grenadine", mit Granatapfelsirup. Mhmm, c'est bon!

Text und Fotos: B. Kaiser

Salut tout le monde! Fünftklässler entdecken Französisch

«Salut tout le monde ! Je m’appelle Cassandre !» So stellt sich Cassandre Tiphaine, die als Europäische Freiwillige beim Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken arbeitet, bei den Schülerinnen und Schülern unserer Klassen 5a bis d vor. Ihre anfängliche Scheu vor dem ungewohnten Klang legen die Kinder, die vor der Wahl der 2. Fremdsprache stehen, schnell ab, und entdecken spielerisch und mit großer Begeisterung einige Besonderheiten der französischen Sprache und Kultur.

Die Schülerinnen und Schüler des Deutschhaus-Gymnasiums können Französisch als 2. Fremdsprache (ab der 6. Klasse) oder als 3. Fremdsprache (ab der 8. Klasse) wählen. Am 21.03.2019 finden die Infoveranstaltungen für die Eltern unserer Fünft- und Siebtklässler statt.


Text und Fotos: S. Lampert

 

Der Kontakt nach Frankreich liegt uns sehr am Herzen. Daher bieten wir unseren Französischlernenden zwei Gelegenheiten, im Rahmen eines Schüleraustausches unser Nachbarland kennenzulernen.

Jahrgangsstufe 8: Guingamp (Bretagne)

Schon seit vielen Jahren besteht unser Kontakt zum Collège Notre-Dame in der bretonischen Kleinstadt Guingamp. Trotz der nur 8000 Einwohner ist Guingamp allen Franzosen ein Begriff, da sich die dortige Fußballmannschaft En Avant schon seit Langem in der 1. französischen Liga behauptet und dort mehrmals für Furore gesorgt hat, zuletzt 2014 mit dem Gewinn des französischen Pokals im Pariser Stade de France. Guingamp liegt nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und so günstig gelegen, dass wir während unserer Woche dort die zahlreichen Schönheiten der Bretagne (u.a. die spektakuläre Côte de Granit Rose, den Küstenort Trégastel, die Bucht von Port Blanc und die Insel Bréhat) entdecken können.

Neben dem touristischen Programm stehen für uns das Kennenlernen des französischen Schulalltags, der Integration in eine Gastfamilie und der Kontakt zu einer gleichaltrigen Austauschpartnerin oder einem gleichaltrigem Austauschpartner im Mittelpunkt.

Eine Besonderheit der Bretagne ist die starke kulturelle Identität. In und um Guingamp weisen davon nicht nur die zweisprachigen Straßenschilder, sondern auch die Pflege der bretonischen Sprache. Unsere Schülerinnen und Schüler können im Rahmen des Schüleraustausches bei einer Schnupperstunde ein paar Worte Bretonisch erlernen und sich sogar gemeinsam an einem traditionellen bretonischen Tanz versuchen.

Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Höhepunkt der Austauschwoche die gemeinsame Kayaktour. Unter der Anleitung ausgebildeter Lehrkräfte besteigen die Austauschteilnehmerinnen und Austauschteilnehmer Zweierkayaks (natürlich deutsch-französisch besetzt) und drehen eine Runde in einer ruhigen Meeresbucht. Ein spektakuläres Natur- und Gemeinschaftserlebnis – nasse Füße inklusive!

Übrigens haben schon mehrmals ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule das Collège Notre-Dame ein zweites Mal besucht: nämlich als Fremdsprachenassistentin oder Fremdsprachenassistent für Deutsch für ein Schuljahr nach dem Abitur.

Die Französischlernenden der Jahrgangsstufe 8 werden bis spätestens Weihnachten über die Austauschtermine für das folgende Jahr informiert. Ansprechpartnerin ist Frau Schwamm.

Jahrgangsstufen 10/11: Caen (Normandie)

Nach Caen führt uns unser zweites Austauschprogramm, mit dem wir alle (angehenden) Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ansprechen, insbesondere auch diejenigen, die sich für den Sprachlichen Zweig entschieden haben.

Die Universitätsstadt Caen ist bereits seit 1962 Würzburgs Partnerstadt. Die Kontakte zwischen beiden Städten und auch den Umlandgemeinden sind sehr vielfältig. Wir freuen uns, dass auch wir mit dem Lycée Dumont D’Urville eine Partnerschule in Caen haben und einen lebendigen Austausch auf die Beine stellen konnten. Sehr dankbar sind wir dabei für die finanzielle Unterstützung durch das Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken sowie das Deutsch-Französische Jugendwerk.

Natürlich stehen bei unserer Fahrt nach Caen auch die Schönheiten der Normandie auf dem Programm, wie zum Beispiel das Hafenstädtchen Honfleur und das mondäne Seebad Deauville. Daneben beschäftigen wir uns ebenso mit den düsteren Kapiteln der deutsch-französischen Geschichte. Wir besuchen das Museum Mémorial in Caen, das die Geschichte des 2. Weltkriegs erzählt, ebenso wie die Originalschauplätze der Invasion der Alliierten vom 6. Juni 1944 (den künstlichen Hafen Arromanches, den amerikanischen Gedenkort Colleville mit der Pointe du Hoc und Omaha Beach sowie den deutschen Soldatenfriedhof La Cambe). Unser Ziel ist es hierbei, die Schrecken unserer gemeinsamen Geschichte begreifbar zu machen und damit umso mehr die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft in einem vereinten Europa zu würdigen.

Um die Beziehungen zwischen den Austauschgruppen zu vertiefen, arbeiten wir in beiden Wochen an einem gemeinsamen Projekt, z.B. zu den Themen Theater, Chanson, Film oder einem naturwissenschaftlichen Thema.

Als besonderes Erlebnis planen wir außerdem, je nach Themenschwerpunkt, Aufenthalte in Paris und/oder München – Deutsche und Franzosen gemeinsam!

Die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen werden über die Termine gegen Ende eines Schuljahres informiert. Die beiden Austauschwochen sind dann in der Regel im Herbst und im Frühling.

Ansprechpartner sind Herr Lampert und Frau Elflein.