Aktivitäten

Die Experimente liegen zwar schon lange zurück - wurden aber mit Erfolg durchgeführt und jetzt mit Urkunden belohnt! Wir gratulieren den Nachwuchsforscherinnen und Forschern. In der ersten Runde des Wettbewerbs "Experimente antworten" untersuchten Sie die Wirkung von Küchenchemikalien bzw. Tintenkiller auf die Farbigkeit der Füllertinte oder auch auf Zauberstifte. Ihre Experimentprotokoll waren offensichtlich so gründlich und schön gestaltet, dass sie nun mit einer Urkunde belohnt wurden. Die zweite Runde des Wettbewerbs ist grade gestartet - hier geht es um Kupfersulfat, seine Wirkung auf Lebewesen und um Kristallzucht.

 

ADAM - so heißt das fächerübergreifende Projekt im Fächerverbund Natur und Technik und Geographie, das sich am DHG nach zwei Jahren der Erprobung inzwischen etabliert hat. Der Name ist ausnahmsweise keine Abkürzung, sondern rührt daher, dass es die Vorstufe zu den in höheren Jahrgangsstufen angelegten EVA-Phasen (EigenVerantwortliches Arbeiten) ist.

In einem über ca. 10 Wochen angelegten Projekt werden die Unterrichtsstunden in den Fächern NuT und Geographie in einen gemeinsamen Pool gegeben, um die hierfür vorgesehenen Lerninhalte in Modulen zu erarbeiten. Die Schüler können dabei innerhalb des Zeitraumes abgesehen von einem Pflichtprogramm aus den Modulen wählen. Die Art der Module und Aufgabenstellungen variieren dabei von realen Experimenten z.B. zur Verdauung, Arbeiten am Modell zum Deichaufbau und der Landgewinnung bis hin zu Erklärvideos, Animationen und E-Learningmodulen über eine Lernplattform, die mit Hilfe von Tablet bzw. Laptop bearbeitet werden. Auch innerhalb dieser langen Freiarbeitsphase muss sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Inhalte lernen und auch festigen. Die während der ADAM-Phasen häufig im Team anwesenden Lehrkräfte geben Hilfen, Hinweise, fragen nach bzw. überwachen die Experimente, so dass die Kinder natürlich nicht wie die biblische Figur Adam alleine da stehen. Sind die Module bearbeitet, stellen sich die Kinder kleinen Tests oder geben ihre bearbeiteten Aufgaben ab, so dass auch eine Rückmeldung durch die Lehrkräfte über das Gelernte erfolgen kann.

 

 

 

Projekttag zum Thema „Faszination Honigbiene“

Gerade an der neuen Schule angekommen, durfte eine der 5. Klassen im Rahmen des Natur- und Technikunterrichts einen Ausflug zur Umweltstation Würzburg machen. Dort wurde von Oberstufenschülerinnen und -schülern des Friedrich-Koenig Gymnasiums ein Projekttag zum Thema „Faszination Honigbiene“ angeboten. Die Schülerinnen und Schüler lernten an unterschiedlichen Stationen Experimente rund um die Biene kennen. So stellen sie Gießharzpräparate von toten Honigbienen her, um den Körperbau einer Biene genau betrachten zu können und setzten sich mit der Thematik Bienensterben auseinander. An einer anderen Station wurde die Herstellung eines Shampoos aus Bienenprodukten erklärt und die Schülerinnen und Schüler führten pH-Bestimmungen selbst durch. Das Highlight waren die Konditionierungsexperimente zum Rüsselreflex. Die Schülerinnen und Schüler gaben Honigbienen Zuckerwasser mit einer Spritze, beobachteten den Rüsselreflex und gaben zeitgleich einen Duftstoff. Wurde dies mehrmals wiederholt, so konnte der Duftreiz alleine den Rüsselreflex auslösen. Ein Schüler erschloss selbst, dass „die Biene gelernt hat, dass bei dem Duft Futter kommt und deswegen auch bei dem Duft alleine den Rüssel ausstreckt. Wie bei einer Katze, die kommt, wenn die Plastiktüte raschelt, weil sie denkt, dass es ein Leckerli gibt.“

Wir danken Anja Knieper, Leiterin der Umweltstation und den Schülern des Friedrich-Koenig Gymnasiums für das gelungene Projekt!

Monika Fröhlich