Im Homeschooling den Geist der Zeit treffen

Im Lehrplan der 7. Jahrgangsstufe verankert ist u. a. der Bereich der Rock- und Popmusik, dazu gehört auch der Rap. Die Schüler der Klasse 7b hatten die Aufgabe im Homeschooling, angeleitet von ihrer Musiklehrerin Astrid Zeitz, einen Rap zu schreiben, genauer gesagt einen Vers. Herausgekommen sind emotionale Texte und gute Reime, die auf ehrliche Weise den Geist der Zeit treffen. Ein paar davon wurden ausgewählt und die Schülerin Diana Frohberg erklärte sich bereit, den Beat Zuhause am PC zu erstellen und den Rap einzusprechen. Ein spannendes Ergebnis, das sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen kann.

Der Klassenrap der 7b

Wach auf. Rollos hoch. Es werde Licht.
Mich trifft der Schlag, weit und breit nur Schnee in Sicht.
Auf dem Weg nach draußen, alle Straßen dicht.
Ich schau mich um, doch irgendwie freut's nur mich.
Ich pack den Schlitten aus, da kommt mir die Idee.
Den Abhang hinunter auf dem kalten Schnee.
Mit Freunden wäre das Ganze noch besser denn je.
Aber ich musste zu ihnen sagen: Ade!

Oh Pandemie, oh Pandemie zerstören wird sie unsere Klassengemeinschaft nie.

Unsere Straßen sind menschenleer,
hey sag mir, wo kommt nur diese Krise her.
Ich vermiss die alten Zeiten so sehr,
wenn doch alles so wie früher wär‘.

Oh Pandemie, oh Pandemie zerstören wird sie unsere Klassengemeinschaft nie.

Auch mein Vater will das gute alte Leben zurück,
denn Homeoffice und Schule machen ihn verrückt.
Wer hat geglaubt, das könne alles funktionieren,
wir können die Ferienstreichung einfach nicht kapieren.

Oh Pandemie, oh Pandemie zerstören wird sie unsere Klassengemeinschaft nie.

Gestern saß ich auf der Couch und hab Wasser getrunken
Im Fernsehen ist grad die Titanic versunken
Ein großer Eisberg war dagestanden
Somit erklärt sich warum die Crewmitglieder verschwanden
Fernsehen, das ist mein einziges Vergnügen
Doch würde ich sagen das wäre toll, würde ich mich selbst belügen

Oh Pandemie, oh Pandemie zerstören wird sie unsere Klassengemeinschaft nie.

Jeden Tag mach ich mir ne‘ Maske drum,
das Homeschooling macht mich nur noch dumm!
Mein Sozialleben ist komplett zerstört,
das find‘ ich wirklich unerhört!

Oh Pandemie, oh Pandemie zerstören wird sie unsere Klassengemeinschaft nie.

Ich stopf mir den ganzen Tag Pizza in den Mund,
das macht mich nur noch kugelrund!
Ich hab‘ Angst um meine Oma,
du scheiß Corona!
Der 7b tut diese Pandemie weh,
Aber trotzdem können wir uns darauf verlassen,
dass uns unsere Klassenkameraden nie alleine lassen.

Oh Pandemie, oh Pandemie so schlimm wie jetzt war es noch nie.

Impressionen vom Weihnachtskonzert

P-Seminar Kurzfilm

Organisation

Aufgabenverteilung, Organisation der Drehorte sowie Drehplanung

Drehbuch

Geschrieben in Gruppenarbeit, verfeinert von den Drehbuchautoren

Dreh

Berücksichtigung des Drehbuchs – Beachtung der Bild und Tonkomponenten

Schnitt

Aneinanderreihen und Schnitt der einzelnen Videos – Anpassung und Optimierung von Ton und Bild

Post-Production

Farbkorrektur des Films – Nachvertonung – Musikauswahl bzw. Komposition

P-Seminar 2017/18: „Kurzfilm“ - „Wir Kinder vom Erbold-Gymnasium“

Gegen Ende des Schuljahres heißt es für die 10. Klassen immer: Augen auf bei der Fächer- und Seminarwahl. Pflicht ist die Wahl eines W-Seminars und eines Projekt-Seminars, die Qual der Wahl ist groß. Besonders deshalb, weil es davon abhängt, mit was man sich in den nächsten anderthalb Jahren ausgiebig beschäftigen wird.

Das Projekt–Seminar „Kurzfilm“ unter der Leitung von Herrn Sonnleitner hat bereits Tradition an der Schule und wird seit längerem jährlich angeboten. Interessant ist dabei ganz besonders, wie jedes Seminar zu komplett verschiedenen Ideen und Ergebnissen kommt.

Zu Beginn des Schuljahres lernt man erst einmal das Team kennen, mit dem man in der folgenden Zeit selbstständig ein eigenes Projekt auf die Beine stellen soll, in unserem Falle einen Kurzfilm. Wir haben uns in den ersten Stunden hauptsächlich zusammengesetzt und überlegt, welches Thema unser Film haben soll. Jeder hatte seine ganz eigene Idee, die er oder sie gerne umsetzen würde, am Ende soll aber ein gemeinsames Ergebnis stehen. Daher hat jeder die Chance bekommen, seine eigene Idee vorzustellen, danach wurde demokratisch über einzelne Aspekte abgestimmt. Wichtig war uns dabei, dass jeder mit dem Thema zufrieden ist und gerne an dem Projekt arbeitet. Wir haben uns für ein Schuldrama zwischen Drogenkonsum und Liebesbeziehung entschieden, der Fantasie der Schülerinnen und Schüler sind aber keine Grenzen gesetzt, solange am Ende ein fertiger Film entsteht. Bei der Produktion eines Filmes gibt es sehr viele interessante Aufgaben zu erfüllen, unter anderem die Kameraführung, die Tonaufnahme, das Schreiben des Drehbuchs oder Schauspielern. Jeder kommt dabei auf seine Kosten. Im folgenden Jahr haben wir unsere Ideen in die Praxis umgesetzt, wobei wir auf viele Probleme gestoßen sind, die wir bewältigen mussten um weiter zu kommen, das ein oder andere Mal mussten wir auch alte Pläne verwerfen und uns Neue überlegen. Nach den Dreharbeiten ging es an die Post-Production, bei der wir unser Filmmaterial geschnitten haben, uns eine musikalische Untermalung überlegt haben und Szenen, mit denen wir unzufrieden waren erneut gedreht haben. Der Film wurde gegen Ende des 1. Halbjahres der 12. Klasse unter dem Namen „Wir Kinder vom Erbold-Gymnasium“ abgegeben.