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Schulpartnerschaft Shibei Highschool Shanghai – Deutschhaus-Gymnasium Würzburg

Zum dritten Mal besuchte eine Schülergruppe des Deutschhaus-Gymnasiums, bestehend aus 37 Schülerinnen und Schülern, unter der Leitung von StD K. Faber, OStRin Ch. Hochmuth und StR H. Alin  vom  26.03.bis 02.04.2009 die Shibei Highschool in Shanghai.
 
Nach der Ankunft am 27.03.2009 wurde die Reisegruppe durch die Schulleitung der Shibei Highschool offiziell begrüßt; anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Austauschpartnern und Gasteltern abgeholt. Das folgende Wochenende verbrachten sie bei ihnen und lernten dort  den Alltag in einer chinesischen Familie kennen. Die Lehrergruppe wurde währendessen von den Kollegen der Shibei Highschool gastlich betreut.
Am Montag, den 30.03.2009, fanden sich alle in der Schule ein und erlebten eine eindrucksvolle Begrüßung im Rahmen des morgendlichen Fahnenappells. Im Anschluss besuchten die Schüler und die begleitenden Lehrer Unterrichtsstunden in Englisch, Musik und Kunst. Das Programm, das die Shibei Highschool vorbereitet hatte, verband schulische Aktivitäten mit dem Besuch kulturell wichtiger Sehenswürdigkeiten,  wie dem Besuch des Kunsthistorischen Museums von Shanghai, dem Science – Museum und Informationen zur Stadtentwicklung wie auch über die Planungen für die nächstjährige Expo in Shanghai. Gemeinsam richteten die beiden Schülergruppen ein Basketballturnier aus, besuchten ein Konzert des Shibei –Schulchores und veranstalteten gemeinsam ein Kulturprogramm, in dem die jeweilige Schülergruppe ihr Land und einige seiner kulturellen Besonderheiten vorstellten.
 
Die Fortsetzung des Austauschs mit dem Besuch der chinesischen Gruppe für das nächste Schuljahr wurde schon vereinbart.
 
An den Aufenthalt in Shanghai schloss sich für die deutsche Schülergruppe vom 03.bis 10.04. 2009 ein touristisches Programm mit dem Besuch von Hanghzou und Peking an.  
 
Besonders der Aufenthalt in Shanghai ermöglichte den Schülern wie auch den Lehrern einen Einblick in die Bedingungen einer chinesischen Schule; gerade die dort angewendeten Methoden und  angestrebten Erziehungsziele wurden im Vergleich mit der eigenen Situation, deutlich. Mit dem Aufenthalt in den Familien konnten die Schüler ihre Chinesischkenntnisse anwenden, auch wenn die Kommunikation mit den Austauschpartnern vor allem in Englisch ablief. Die nachhaltigen Ergebnisse des Austauschprogramms dürften, neben den persönlichen Kontakten, die in dieser Woche vertieft wurden, vor allem der Eindruck von den Lebensbedingungen in China selbst sein, dem Kontrast zwischen seiner Jahrtausende alten Kultur und den aktuellen Veränderungsprozessen, die China zu einem wichtigen Partner in der global organisierten Welt machen.