Verantwortliche
Planung, Organisation allgemein:
Hartmut Braun, Andreas Weiermann, Efram Yaman
Hartmut Braun
Stellvertretender Schulleiter
Ansprechpartner in der Schulleitung
Roland Händle
Oberstufenkoordinator
Stützpunktleiter Rudern - Unterstufe und Mittelstufe
Florian Bock
Stützpunktleiter Rudern - Mittelstufe/Sportklasse
Efram Yaman
Sportklassenkoordinator
Stützpunktleiter Basketball
Anton Kramer
Andreas Weiermann
Was versteht man unter der Sportförderung am DHG?
Wir unterscheiden am Deutschhaus-Gymnasium unterschiedliche Sportangebote:
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Sportintensivierung | Aufnahmekriterien, leistungsorientiert | 5. Jahrgangsstufe |
Wettbewerbskurse | Aufnahmekriterien, leistungsorientiert | Rudern Mädchen und Jungen
Basketball Jungen
Fußball Jungen |
Wahlfächer | für alle Schüler offen,
breitensportorientiert | Fußball Mädchen
Volleyball (erst ab Jahrgangsstufe 8)
Tanzen
Trendsportarten (erst ab Jahrgangsstufe 8)
Gerätturnen |
Breitensport oder Leistungssport?
Schülerinnen und Schüler, die an das Deutschhaus-Gymnasium kommen, können sich für unterschiedliche sportliche Wege entscheiden. An unserer Schule können die Kinder sich für die Breitensport orientierten Angebote oder für die spezielle Sportförderung entscheiden. Dabei erlaubt unser System eine problemlose Durchlässigkeit in beide Richtungen. Niemand muss sich bereits in der fünften Klasse für acht Jahre festlegen!
Zum einen setzen wir uns über die Wahlfächer für eine breite Vielfalt an Sportangeboten ein. In dieser Breitensportschiene stehen v.a. der Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Sporttreiben im Vordergrund. Unabhängig vom sportlichen Talent sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, das Wahlfachangebot der Fachschaft Sport zu nutzen. Auch in den Wahlfächern nehmen wir an Wettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Andere Sportangebote können mangels Lehrerstunden derzeit nicht eingerichtet werden.
Daneben bietet das Deutschhaus-Gymnasium einen angemessenen organisatorischen Rahmen, um Leistungssport und Schule optimal zu kombinieren (duale Karriere).
Die Förderung sportlich besonders begabter Schülerinnen und Schüler erstreckt sich über die Jahrgangsstufen 5-12. Diese Förderung ist zunächst allgemein gehalten, richtet sich jedoch ab der Mittelstufe an den Schwerpunktsportarten Rudern, Basketball (m), Schwimmen und Fußball (m) aus.
Sportförderung in der Unterstufe
Basissportunterricht
Die Stundentafel sieht während der gesamten Unterstufe drei Sportstunden pro Woche vor, von denen eine Stunde als reine Spielstunde gehalten wird. In der verbleibenden Doppelstunde werden die Schülerinnen und Schüler nach allgemeinsportlichen Kriterien in verschiedenen sportlichen Handlungsfeldern ausgebildet. Eine Spezialisierung auf bestimmte Sportarten findet nicht statt.
Wettbewerbskurse
Sportlich talentierte Kinder können zudem ab der 5. Jahrgangsstufe an den Wettbewerbskursen Rudern, Basketball (m) und Fußball (m) teilnehmen. Auch das Training in den Wettbewerbskursen wird als individuelle Intensivierung angerechnet. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte den Hinweisen zum Stützpunkt Rudern und Basketball und dem Fachbereich Fußball. Die Stützpunktlehrer stehen hier beratend zur Seite.
Ab der 6. Jahrgangsstufe trainieren die Schüler dann zweimal pro Woche in den Wettbewerbskursen, um die Schule im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zu vertreten. Der Basissportunterricht wird weiterhin nach allgemeinsportlichen Kriterien fortgeführt.
Die Organisation bleibt in der siebten Jahrgangstufe unverändert. Hier werden die Sportler weiter in ihrer Schwerpunktsportart ausgebildet und auf die Anforderungen der Sportklasse vorbereitet. Im 2. Halbjahr werden die talentiertesten Schülerinnen und Schüler für die Sportklasse nominiert.
Selbstverständlich bleibt es jedem Schüler überlassen, das Trainingspensum in der Unterstufe je nach schulischer Situation und Motivation zu steigern. Es stehen durch die Kooperation mit Vereinen ausreichend Trainingsangebote zur Verfügung (bis zu täglichem Training).
Sportklasse - Sportförderung in der Mittelstufe
Die Sportklasse wird ab der 8. Jahrgangsstufe für die Dauer der Mittelstufe gebildet. Die Sportstundenzahl wird von zwei auf sechs Stunden erhöht. In diesen Sportstunden werden die Schüler in den Schwerpunktsportarten Rudern, Basketball (m), Schwimmen und Fußball (m) sportartspezifisch ausgebildet. Das Training orientiert sich am Jugendleistungssport. Daneben werden in der Sportklasse Rahmenbedingungen für ein tägliches Leistungstraining geschaffen. Neben Trainern aus der Schule wird der Trainingsprozess durch Trainer aus den Fachvereinen unterstützt und begleitet. Im Bereich Rudern findet eine intensive Zusammenarbeit mit dem WRVB statt. Die s.Oliver-Baskets sind offizieller Partner des Basketballprojekts am DHG. Der Fachbereich Schwimmen wird durch die Trainer des SV05 Würzburg betreut. Kooperationspartner im Bereich Fußball sind der Würzburger FV und der 1.FC Nürnberg.
Nicht nur in sportlicher Hinsicht werden die Sportklassenschüler optimal gefördert. Um eine Überbelastung in trainingsintensiven und wettkampfreichen Zeiten zu vermeiden, werden Schulaufgaben und andere Leistungsnachweise auf Training und Wettkampf abgestimmt.
Auch durch den Besuch von ehemaligen oder aktuellen Spitzensportler, die über ihre sportlichen und beruflichen Highlights berichten, erfahren die Sportklassenschüler zusätzliche Bildungserlebnisse.
Der Wechsel in eine reguläre Klasse ist in Absprache mit der Schulleitung jederzeit möglich.
Sportförderung in der Oberstufe - Schülersportakademie
In der Oberstufe werden diejenigen Schüler in der Schülersportakademie weiter gefördert, die sich für ein Hochleistungstraining entschieden haben. Die Schülersportakademie ist offen für alle Sportarten. Für die Teilnehmer der Schülersportakademie wird das tägliche Training auf die schulischen Besonderheiten in der Oberstufe abgestimmt. Die Akademie stellt ein Verbundsystem aus Schule, Hochschule, Industrie und Verein dar. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt über die Schulleitung nach einem schriftlichen Bewerbungsverfahren. Kernstück der Akademie ist das P- und W-Seminar.
Ziele der Sportförderung am Deutschhaus-Gymnasium
Auch wenn die Sportförderung in Wettbewerbskursen, Sportklasse und Oberstufe leistungssportlich orientiert ist, verfolgen wir am DHG die Grundsätze des langfristigen Trainingsaufbaus. Der Deutsche Sportbund hat in seinem Nachwuchsleistungssportkonzept 2012 folgende Grundsätze formuliert (in Auszügen):
„Ziel des langfristigen Trainings- und Leistungsaufbaus ist die Vorbereitung sportlicher Spitzenleistungen im Höchstleistungsalter.
Das Nachwuchstraining hat perspektivischen Charakter und ist nicht vordergründig oder gar ausschließlich auf das Erreichen sportlicher Höchstleistungen in jüngeren Altersklassen gerichtet.
Nachwuchstraining ist vielseitig und hat Voraussetzungsfunktion für darauf aufbauende Trainingsziele im Spitzenbereich. Die Besonderheiten im Entwicklungsprozess der Kinder und Jugendlichen werden beachtet und der Trainingsprozess wird im Einklang mit der biologischen, psychisch-sozialen und schulischen Entwicklung der jungen SportlerInnen gestaltet.“
DSB: Nachwuchsleistungssportkonzept 2012. -
www.dosb.de (01.02.2009)
Welche Schüler kommen in Frage?
Die Wahlfachangebote sind für alle Schüler zugänglich.
Die Wettbewerbskurse sind nur für Schülerrinnen und Schüler zugänglich, die eine besondere sportliche Eignung besitzen. Die Aufnahme in diese Kurse erfolgt nach Sichtung im regulären Sportunterricht.
Entscheidendes Aufnahmekriterium für die Sportklasse ab der 8. Jahrgangsstufe ist die deutliche Eignung für eine gymnasiale Schullaufbahn. Die Erfahrung zeigt, dass die Doppelbelastung durch Schule und Leistungssport nur von solchen Kindern und Jugendlichen erfolgreich bewältigt werden kann, die die intellektuellen Voraussetzungen und eine entsprechende Arbeitshaltung mitbringen.
Die sportliche Eignung wird im Rahmen der Wettbewerbskurse in der Unterstufe festgestellt. Dabei wird nicht nur das aktuelle Leistungsvermögen bewertet, sondern auch die zu erwartende Höchstleistung, also die sportliche Perspektive in Betracht gezogen.
Wir erwarten von den zukünftigen Schülerinnen und Schülern, dass sie sich schulisch und sportlich besonders engagieren, was durch eine zunehmend selbstständige Arbeitsorganisation sowie durch Zuverlässigkeit, aber auch durch angemessenes, faires Sozialverhalten gezeigt wird.