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Physik

Der Unterricht

Dem Fach Physik kommt als Vorrücksfach in der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen des Natur- und Technik Unterrichtes und dann verstärkt ab der 8. Jahrgangsstufe als Kernfach besondere Bedeutung zu, da es das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Phänomenen und Gesetzmäßigkeiten der unbelebten Natur aber auch für deren Anwendung in der Technik wecken soll. Darüber hinaus ist eine fundierte Ausbildung in Physik für alle naturwissenschaftliche Berufe, insbesondere in den Ingenieur-wissenschaften unverzichtbar.
Für den Unterricht stehen vier neu eingerichtete Fachräume zur Verfügung. Drei davon sind besonders für Schülerexperimente ausgestattet.
Natur- und Technikraum F16

„Physik am Samstag“

Die Leistungskurse besuchen regelmäßig, für die Kollegiaten verpflichtend, die bewährte Vortragsreihe "Physik am Samstag" des Physikalischen Institutes der Universität Würzburg. In den Vorträgen werden Forschungsbereiche und allgemeine Themen der Physik in für Schüler der Oberstufe verständlicher Weise vorgestellt.

Photovoltaik am DHG

Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie (Photovoltaik) ist eine relativ junge Technik, die sich in Bezug auf ihre intensive Nutzung noch in der Startphase befindet. Das Wissen um Solarstromerzeugung hat deshalb im allgemeinen schulischen Bereich zumeist noch keinen festen Platz gefunden. Ob sich eine Schule mit der Thematik befasst, hängt oft von der Entscheidung einzelner Lehrkräfte ab. Für die Einführung einer zukunftsträchtigen Technologie ist es neben der finanziellen Subventionierung und der technischen Weiterentwicklung unverzichtbar, dass bereits die Jugend rechtzeitig an sie herangeführt wird. Damit können die Voraussetzungen für die notwendige Akzeptanz in der Zukunft geschaffen werden, dem wachsenden Energiebedarf durch eine umweltfreundliche Technologie in der Welt zu begegnen.
Vor diesem Hintergrund entschloss sich der damalige bayerische Stromversorger Bayernwerk im Jahre 1993, die Anschaffung von PV-Anlagen und die Beschäftigung mit der Photovoltaik an Schulen zu fördern. Hierfür wurde ein umfangreiches und detailliertes Programm entwickelt, das von den Schulen interessiert aufgenommen wurde. Viele Schulen können sich seither in der Praxis intensiv mit der PV-Technik auseinandersetzen.
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist die vertraglich vereinbarte jährliche Lieferung der Betriebsdaten an den Solarenergieförderverein Bayern (www.sev-bayern.de), wodurch für die andauernde Beschäftigung mit der Thematik gesorgt wird. Die Messdaten werden gesammelt, ausgewertet und schließlich ein jährlicher Betriebsbericht erstellt, der die Ergebnisse aller Anlagen zusammenfasst und den Schulen zum Vergleich zur Verfügung steht. Der Betriebsbericht soll insbesondere Lehrer und Schüler motivieren, sich kontinuierlich mit ihrer PV-Anlage zu beschäftigen, und Anregungen geben, das Thema zu vertiefen.
Eine der subventionierten Demonstrationsanlagen (10 Module mit einer Gesamtfläche von 10 m² und 1,1 kWp maximaler Leistung der Firma Siemens) ist im Rahmen dieses Projektes seit Juli 1996 auf dem Dach des Deutschhaus-Gymnasiums in Betrieb. Die Montage der PV-Anlage wurde damals von einer Schülerarbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Herrn Faber durchgeführt.
Die PV-Module auf dem Dach des DHG
Die Modulfläche wurde abschattungsfrei optimal nach Süden ausgerichtet und unter einem Winkel von 30° gegen die Horizontale geneigt. Seither speist unsere Anlage Solarstrom in das Stromnetz der Schule ein. In den ersten Jahren gab es allerdings immer wieder Schwierigkeiten mit dem Wechselrichter. Erst nach Austausch des ersten, nicht optimal arbeitenden Gerätes erreichte unsere PV-Anlage seit Juli 1999 den gewünschten Ertrag. Ein PC übernimmt die automatische Messwerterfassung mit Hilfe des Visualisierungsprogramms SOLARUS.
Unsere PV-Anlage wurde in den letzen Jahren im Rahmen zweier Facharbeiten im Leistungskurs Physik sowie in einer Jugend forscht Arbeit wissenschaftlich begleitet.
Teilnahme beim Wettbewerb des Solarenergiefördervereins Bayern e.V.
Der Solarenergieförderverein Bayern ermutigte seit Jahren die teilnehmenden Schulen am Projekt "Sonne in der Schule" im Zusammenhang mit der Messdatenerfassung, die zukunftsweisende Technik der Photovoltaik in Wettbewerben genauer zu untersuchen. Wir nahmen bisher mit Präsentationen zu folgenden Themen erfolgreich teil.

2005: "Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung der Photovoltaik im Projekt Sonne in der Schule" 2. Preis an das DHG in Höhe von 600 Euro .

2006: "Ertragsoptimierung der PV-Anlage im Projekt SONNE IN DER SCHULE" Anerkennungspreis an das DHG in Höhe von 100 Euro

2007: "Der Wechselrichter in der Photovoltaikanlage"
1. Preis an das DHG in Höhe von 1000 Euro

Als wichtige Kriterien für die Vergabe der Preise sind stets neben dem Inhalt die didaktische Aufbereitung und die optische Darstellung der Präsentationen maßgebend. Die zugehörigen PowerPointPräsentationen können hier () heruntergeladen werden.

Das DHG ist "Umweltschule in Europa"

Das Gütesiegel "Umweltschule in Europa" ist eine Ausschreibung der internationalen Umweltbildungsstiftung F.E.E. (Foundation for Environmental Education), in Deutschland vertreten durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU). Die DGU repräsentiert einen Zusammenschluss von Erziehungswissenschaftlern und Pädagogen aller Bildungsbereiche sowie weiteren an Umweltbildung interessierten Einzelpersonen und Institutionen. "Umweltschule in Europa" wird in der Bundesrepublik Deutschland von der DGU koordiniert.

Wir bewarben uns im November 2002 um den Titel Umweltschule in Europa mit den beiden Handlungsbereichen Energiesparen und Mülltrennung.

(1) Energiesparen erreichen wir durch Verhaltensänderung aller am Schulleben Beteiligten im Umgang mit dem Strom- und Wärmeeinsatz. Unsere Ziele sind:

  • rationelle Energieverwendung,
  • Schonung der Ressourcen,
  • Reduzierung der CO2 Emission (Agenda 21),
  • Minderung des Klimaproblems,
  • Energiebewusstsein auch im privaten Bereich der Schüler schaffen,
  • dauerhafte Verhaltensänderung,
  • Energie- und Kosteneinsparung im zweistelligen Prozentbereich.
Die Schüler der Arbeitsgemeinschaft Energiesparen führen mit Herrn Faber ein mehrjähriges Projekt zur Energieeinsparung an der Schule durch. Dabei stehen Umfragen, Messungen, Auswertungen, die Schulung von Energiebeauftragten in jeder Klasse, Informationskampagnen, die sofortige Kontrolle der Sparwirkung sowie die Darstellung der Ergebnisse im Mittelpunkt der Aktivitäten. (2) Mülltrennung erreichen wir, indem im gesamten Schulhaus (Klassenzimmer, Flure, Verwaltungsbereich) Papier, Verpackungsmaterial und Restmüll voneinander getrennt werden. Darüber hinaus ist im Schulhaus zentral ein Container für Altbatterien aufgestellt. Unsere Ziele sind:
  • Reduzierung der Restmüllmenge,
  • Erhöhung des Anteils recycelbaren Mülls,
  • Reduzierung von Schadstoffen im Restmüll (Altbatterien),
  • Müllbewusstsein auch im privaten Bereich der Schüler schaffen.
Die Schüler der Arbeitsgemeinschaft Mülltrennung führen mit Herrn H.G. Pickel ein bereits zweijähriges Projekt zur Mülltrennung an der Schule durch. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Information aller Schüler über den Sinn und das Verfahren der Mülltrennung durch selbst erstellte Präsentationen, die Entwicklung und Auswertung eines Fragebogens für Schüler und deren Eltern zum Problem der Mülltrennung, regelmäßige Information der Schüler und Lehrer über den Fortschritt der Mülltrennung und die durch die Verringerung der Restmüllmenge eingetretenen Kosteneinsparung.

Lehrkräfte

StRin Bardorf, B. (M, Ph)
  Bock, F. (Ph, Ek, Sm)
StRin Eisermann, Y. (M, Ph)
StD Faber, K. (M, Ph)
LAss Finkenberg, F. (K, Ph)
StR Gößwein, O. (M, Ph)
StRin Greiner, B. (M, Ph, Inf)
StRin Latzel, N. (M, Ph)
StR Müller Dr., M. (M, Ph)
StR Paulini, H. (M, Ph, Inf)
StR Paulowitsch, F. (M, Ph)
StRin Zimmer, B. (M, Ph)