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Besondere Aktivitäten

Schützengräben im 1. Weltkrieg (März 2017)

Mehr als 100 Jahre ist der 1. Weltkrieg vorbei. Er prägte aber eine ganze Generation. Zu einem Synonym des sinnlosen Sterbens und des Grauens an den Fronten in Ost und West wurde der Schützengraben. Millionen Männer fanden darin in blutigen Kämpfen den Tod, wurden verstümmelt, für ihr Leben traumatisiert. Lara, Klasse 9m, veranschaulichte in ihrer Vertiefungsfacharbeit mittels Modellbau die Schützengräben der Westfront. Dabei gestaltete sie detailreich sowohl einen britischen als auch einen deutschen Schützengraben und illustrierte sie mit Briefen und Fotos beteiligter Soldaten. Dadurch wurde das Leid der Soldaten im großen Ganzen eindrucksvoll sichtbar.
Text und Bild: Carsten Dutz, OStR

Geschichte selbstgemacht

Die Geschichtswerkstatt für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen ermöglicht eine spielerische, selbsttätige Annäherung an historische Sachverhalte des Geschichtslehrplans. „Geschichte selbstgemacht“- so könnte das Motto des Wahlkurses lauten, denn die Schülerinnen und Schüler schufen Abbilder historischer Erfindungen oder Bauwerke der Steinzeit und der Antike. Neben handwerklichem und künstlerischem Geschick galt es für die kleine Ausstellung im Schulhaus informative Texte zu verfassen. Die Ergebnisse des „produktiven Schaffens“ der kleinen Baumeister können vor dem Lehrerzimmer begutachtet werden.
Beteiligt waren Schülerinnen aus der 6a, 6b und 6d
Carsten Dutz, OStR
 
 

E-Twinning-Auszeichnung

 
Deutschhaus-Schüler erhalten vom Pädagogische Austauschdienst des Sekratariats der Kultusministerkonferenz das eTwinning-Qualitätssiegel für ihr deutsch-polnisches Jugendprojekt "Two neighbours- one perspective". Der Preis würdigt in besonderem Maße gesellschaftliches und völkervertändigendes Engagement im europäischen Rahmen sowie die moderne internetbasierte Zusammenarbeit im Unterricht.
 
 
 

Deutsch-polnisches Jugendprojekt „Two neighbours - one pespective“ mit dem eTwinning-Qualitätssiegel“ ausgezeichnet

Das über fast zwei Jahre laufende deutsch-polnische Jugendprojekt „Two neighbours-one perspective“ der ehemaligen Klasse 10 m ist durch den PAD (Pädagogischer Austauschdienst des Sekretariats der Kultusministerkonferenz) mit dem eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Herzlicher Glückwunsch an alle Beteiligten! Das Qualitätssiegel wird innovativen Schulprojekten verliehen, die sich um den europäischen Gedanken verdient gemacht und sich durch besondere technische Innovation ausgezeichnet haben.
Das Projekt fand mit dem Kopernikus-Gymnasium in Tarnobrzeg statt. Die Schüler widmeten sich der Geschichte von  Deutschen und Polen, Nationalsozialismus und des Holocausts fanden dabei einen Schwerpunkt. In Videodokumenten, Text- und Bildbeiträgen sowie einer umfangreichen Kooperation mit Museen und Bildungseinrichtungen bewiesen die Schüler ein hohes Maß an interkultureller und historischer Kompetenz. Besuche der Projektpartner in Polen und Deutschland eröffneten neue Perspektiven auf die wechselvolle Geschichte beider Nationen. Mit Veranstaltungen in Tarnobrzeg (Gedenktafel für den in Auschwitz ermordeten Künstler M. Ruzamski) und Würzburg, bei denen der jüdischen Opfer in beiden Staaten gedacht wurde, trugen die Projektpartner ihre Zusammenarbeit in die Öffentlichkeit, gipfelnd in einer  Abendveranstaltung im Shalom-Europa und einer Stolpersteinverlegung in Würzburg im Juni diesen Jahres. Alle Aktivitäten wurden auf der europäischen Internetplattform eTwinning dokumentiert. Die Auszeichnung des PAD umfasst neben Sachpreisen und Urkunden auch einen Geldbetrag für die Projektaktivitäten. Das Projekt nimmt zudem an der Vergabe des dt. eTwinning- Preises teil, der 2017 auf der DIDACTA in Stuttgart verliehen wird.
Allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, den polnischen Partnern und allen Förderern des Projekts nochmals herzlichen Dank für ihr herausragendes Engagement.
Carsten Dutz, OStR