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Geographie

Erkundung des neuen Stadtteils Hubland mit Schülern der Q12

In eines der spannendsten Kapitel der jüngsten Würzburger Stadtentwicklungsgeschichte erhielten die Schüler des Geo1-Kurses der Q12 am Montag, 19. März, einen Live-Einblick. Mit der Konversion der ehemaligen Leighton-Barracks entsteht ein neuer, lebendiger Würzburger Stadtteil, der Stadtteil Hubland, der sich als Raumbeispiel direkt vor der Haustüre ideal zur Verdeutlichung aktueller städtischer Entwicklungsprozesse anbietet.
Eine Expertin der Stadt Würzburg hieß die Schüler am Rottendorfer Tor – dem bis zum Jahre 2008 von US-Soldaten bewachten Eingangsportal - willkommen und führte die Gruppe über das Gelände der ehemaligen Leighton-Barracks, auf die noch einige prägende Bestandsgebäude hindeuten. Die Expertin, die das Gelände und das Gesamtkonzept bis ins kleinste Detail kennt, erläuterte ökologische, ökonomische und soziale Aspekte wie sie im Rahmen der Stadtteilentwicklung Hubland als nachhaltiges und integriertes neues Würzburger Stadtquartier umgesetzt werden sollen. Neben Raum für Arbeiten, Forschen, Studieren und Erholen wird das Hubland vielen Menschen ein neues Zuhause bieten. Auf einer Fläche von 135 ha, die in etwa der Altstadt bis zum Ringpark entspricht, sollen zukünftig bis zu 4.500 Bewohner leben können. Das Jahr 2025 wird bereits als Entwicklungshorizont für das Gesamtprojekt angegeben. Es bleibt damit spannend, wie sich die verbleibenden Seiten des Kapitels „Konversion der Leighton-Barracks zum neuen Stadtteil Hubland“ der Würzburger Stadtentwicklungsgeschichte in ihrer konkreten Umsetzung füllen werden.
 
 Text und Bild: Tina Ohnemus-Laufer

Fachprofil

Im Fach Geographie beschäftigen sich die Schüler mit räumlichen Strukturen und Prozessen auf der Erde.Ziel ist es, die Erde als Lebensgrundlage des Menschen in ihrer Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen. An globalen, regionalen und lokalen Raumbeispielen zeigt das Fach Geographie sowohl die gestaltende Wirkung der Naturkräfte als auch die raum-prägenden Einflüsse des Menschen. Die Verbindung natur- und gesellschafts­wissenschaftlicher Sichtweisen Schüler lernen somit, natur- und gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, Sichtweisen und Methoden zu verbinden. Mit den Inhalten der Physischen Geographie, der Kulturgeographie und der Regionalen Geographie werden auch Kenntnisse aus anderen Geowissenschaften,wie zum Beispiel der Geologie, Meteorologie, Ozeanographie oder der Stadtplanung vermittelt.

Da im Fach Geographie natur-, wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftliche sowie historische Betrachtungsweisen integriert sind, bietet sich eine fächerübergreifende Zusammenarbeit Deutung geo­wissenschaftlicher Naturphänomene sowohl im täglichen Unterricht als auch bei Studien- und Projekttagen, Exkursionen oder Studienfahrten an. Bei der Klärung und Deutung von Naturphänomenen ergeben sich thematische Anknüpfungspunkte mit den Fächern Physik, Chemie, Biologie sowie Natur und Technik.
Bei Interkulturelles Lernen regionalen und landeskundlichen Themenfeldern sowie bei der Analyse von Kulturphänomenen lassen sich Verbindungen mit den Fächern Geschichte, Sozialkunde, Religionslehre und Ethik, aber auch mit den modernen Fremdsprachen herstellen. Gemeinsam mit diesen Fächern fördert der Geographieunterricht das interkulturelle Lernen. Mit dem Fach Wirtschaft und Recht bietet sich eine gemeinsame Behandlung wirtschaftsgeographischer Themen an.
Als Nachhaltige Entwicklung Integrationsfach gesellschaftlicher und naturwissenschaftlicher Sichtweisen leistet die Geographie auch einen entscheidenden Beitrag zur Umweltbildung, wobei vor allem die Konzeption einer nachhaltigen Entwicklung von Räumen, Ökonomien und Gesellschaften thematisiert wird.

Lehrkräfte

Cronenberg, U. (D, Ek, Psych.)
Eyrisch, A. (WR, Ek)
Kachelmann, T. (D, EK)
Klammer, S. (D, Ek)
Klammer, T. (D, Ek)
Nietzold, K. (Ek, E)