Zurück zum Portal

 
 OX-Login  
Sie sind hier: Portal > Fachbereiche > Französisch > Aktivitäten
Diese Seite ausdrucken

Aktivitäten

La folle rencontre – die verrückte Begegnung beim Prix des lycéens allemands

Eine verrückte Begegnung – darum geht es im Roman „La folle rencontre de Flora et Max“, den die französische Autorin Coline Pierré den Schülern aus zwei Französischkursen der Q11 und Q12 vorstellte.
Die Deutschhaus-Schüler hatten sich im Rahmen des Literaturwettbewerbs Prix des lycéens allemands mit vier kürzlich erschienenen Jugendromanen beschäftigt, diese gelesen, besprochen, verglichen und bewertet. Coline Pierré war gemeinsam mit Cécile Hüffer vom Institut Français extra aus München angereist, um ihr Buch zu präsentieren, aber auch um den Kursteilnehmern Rede und Antwort zu stehen – auf Französisch natürlich.
In „La folle rencontre“ geht es übrigens um zwei grundverschiedene Jugendliche, die jedoch eines gemeinsam haben, nämlich ihre Einsamkeit.  Flora sitzt im Gefängnis, nachdem sie eine Mitschülern, von der sie gemobbt wurde, angegriffen und lebensgefährlich verletzt hat, und Max weigert sich wegen seiner Angstzustände, sein Kinderzimmer zu verlassen. Die beiden beginnen einen Briefwechsel und werden – obwohl sie sich nie sehen oder sprechen – enge Freunde.
Viele Fragen an die Autorin drehten sich daher auch um das Thema „Eingeschlossensein“. Coline Pierré berichtete über ihre Recherchen über Jugendgefängnisse, Mobbing und Gewalt an Schulen, sowie psychische Erkrankungen. Auch die Frage nach der Entstehung dieses außergewöhnlichen Briefomans beantwortete sie: Coline schrieb den Roman gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Martin Page, und zwar als Briefwechsel. Sie schrieb Floras Briefe – und er antwortete aus der Sicht von Max.
Zum Abschluss verriet uns die Autorin noch ein Geheimnis: der ursprünglich vorgesehene Titel des Buches war „Les choses importantes se disent en silence“ – auf Deutsch in etwa „Die wichtigen Dinge werden in aller Stille gesagt“.
 

Unsere Arbeit am Prix des lycéens ist übrigens noch nicht abgeschlossen – als nächstes wählen die Schüler ihr Lieblingsbuch und entsenden einen Vertreter zum Regionalausscheid nach München. Das Gewinnerbuch wird dann auf der Leipziger Buchmesse prämiert und im nächsten Jahr vom Klett-Verlag in Deutschland veröffentlicht.
Weitere Informationen unter www.prixdeslyceens.institutfrancais.de

Text und Bilder: Steffen Lampert
 
Simon ist mutig und versucht die Auster
Lucas mit der neuesten Hutmode

Austern schlürfen mit Akkordeon - Französisch auf der Mainfrankenmesse

Einige Schüler der 8m waren gleich mutig und probierten die frischen Austern (huîtres), die am Stand des Départements Basse-Normandie angeboten wurden - manche sogar, ohne dabei das Gesicht zu verziehen!
Wir waren vom Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken eingeladen worden, einen Vormittag auf der Mainfrankenmesse zu verbringen, um dort die Partnerregion des Bezirks Unterfranken kennen zu lernen. Über die Messe geführt wurden wir von Patrice Bourdin alias “Charly Biscuit”, dem Akkordeonisten, dem unsere Französischlerner von Stand zu Stand folgten, um mit den Ausstellern in Kontakt zu kommen.

So durften sie die bunten Kreationen der Modeschöpferin Lulu Berthon anprobieren, mit den wilden Entwürfen von Hizzy, der Hutmacherin aus Caen, posieren und über die außergewöhnlichen Schmuckstücke von Sylvie Lemesle alias “Sissi brin d’acier” staunen, die aus Alltagsgegenständen wie alten Gabeln (fourchettes) und Löffeln (cuillères) Broschen, Halsketten und Ohrringe herstellt.

Auch an den kulinarischen Ständen wurden wir nicht nur fachkundig informiert, sondern durften auch selber probieren - die typischen Käsesorten Camembert, Livarot und Pont-l’Evêque (allesamt übrigens auch Namen von normannischen Ortschaften) sowie Wurstspezialitäten. Dazu genossen wir ein Glas Apfelsaft vom Hof von Alain Aubrée aus Bocage (sein Cidre und sein Calvados blieben natürlich unter Verschluss!).

Zum Abschluss versuchten unsere Schüler, zusammen mit Charly Biscuit und seinem Akkordeon die im selben Zelt spielende Blaskapelle zu übertönen, und zwar mit dem Chanson “Je veux” von Zaz.

Nachdem die Schüler ihr Wissen noch mit einem Kreuzworträtsel unter Beweis gestellt hatten, bekamen sie als Belohnung noch einen Crêpe spendiert - dafür, für den freundlichen Empfang und für das abwechslungsreiche Programm danken wir dem Partnerschaftsreferat des Bezirks Unterfranken ganz herzlich!

 

Das Partnerschaftsreferat im Internet:
www.bezirk-unterfranken.de/partnerschaft

 
S. Lampert
 

Raffinierte 9ac: 2. Platz beim Französischwettbewerb “Raffuté”

 
“Seid raffiniert - Soyez futés” - unter diesem Motto steht der Französischwettbewerb “Raffuté” des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW/OFAJ), bei dem Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich mit selbst erstellten Aufgaben gegeneinander antreten. Zum ersten Mal waren auch Französischlerner des Deutschhaus-Gymnasiums dabei und belegten in der Kategorie “Abflug - Envol” den 2. Platz bundesweit - Félicitations!
 
Zunächst erstellten die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Parcours mit sechs Aufgaben: Drei davon auf Deutsch und drei auf Französisch. Jede Aufgabe wurde von einem Bild, einer Tonaufnahme oder einem kleinen Film begleitet. In der Kategorie “Abflug - Envol” waren die Kategorien “Multiple Choice”, “Paare finden” und “Verrückter Satz” vorgegeben. Alle Aufgaben wurden schließlich auf eine Internetseite hochgeladen, wo sie von den anderen Wettbewerbsteilnehmern “gespielt” und auch bewertet werden konnten.
 
Unsere Teilnehmer freuten sich über eine Urkunde und ein Paket mit kleinen Preisen vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.
 

Die besten Aufgaben sind online unter www.raffute.org spielbar.

 
S. Lampert
 

Mit Stéphanie auf kleiner Frankreich-Tour

 
“Meer, Kühe, Käse und Apfelbäume” - so stellt Stéphanie die Normandie vor - ihre Heimatregion in Nordfrankreich. Die Zwanzigjährige lebt im Rahmen des Europäischen Freiwilligen Dienstes für ein Jahr in Würzburg und besuchte die Schülerinnen und Schüler unserer 5. Klassen, um ihnen einen kleinen Einblick in die französische Sprache und Kultur zu gewähren. Dabei hielt sie keinen Französischunterricht, sondern - wie sie betont - eine “Schnupper- und Entdeckungsstunde” für all die, die vor der schwierigen Entscheidung der 2. Fremdsprache stehen. Trotzdem lernten unsere Schüler in kurzweiligen 45 Minuten schon die ersten französischen Vokabeln, spielten Spiele und erfuhren unter anderem, was es mit dem “poisson d’avril” auf sich hat - nämlich dem französischen Aprilscherz, bei dem man - wenn man nicht aufpasst - einen Fisch (“poisson”) auf den Rücken geklebt bekommt.
 
S. Lampert
 

Galette des Rois 2015

Unsere französische Fremdsprachenassistentin Marine Delpy hat mit viel Einsatz unseren Schülern (hier der 6bd) die französische Tradition der Galettes des Rois nähergebracht. Hierbei wird in Frankreich zu Dreikönig ein leckerer Kuchen gebacken, von dem jeder in der Familie oder im Büro ein Stück bekommt: Traditionellerweise versteckt sich der Jüngste unterm Tisch und übernimmt die Verteilung der Stücke. Derjenige, der in seinem Stück die „fève“ findet, eine kleine Porzellanfigur, ist dann König für den Tag! Danke an Marine für das Backen von mindestens sechs Galettes des Rois!
Bettina Kaiser