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P-Seminare in Englisch

P-Seminar English 2015/17: Who wrote Shakespeare?

 
Wer schrieb denn nun die Theaterstücke und Sonette, die unter dem Namen William Shakespeares veröffentlicht wurden? Jahrhunderte lang zweifelte niemand die Urheberschaft der Werke des Barden von Stratford upon Avon an. Shakespeare wurde als Autor des Jahrtausends gefeiert. Doch Verschwörungstheorien und Zweifel an den Wahrheiten der Vergangenheit und Gegenwart haben derzeit Konjunktur wie nie zuvor. Bereits im 19. Jahrhundert zweifelte eine Amerikanerin namens Delia Bacon die Urheberschaft Shakespeares an. Sie reiste nach Stratford in England und versuchte durch eigene Nachforschungen ihre These zu stützen. Dabei erkrankte sie psychisch und wurde in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Hier setzt die Geschichte auf der Bühne ein, die auf nicht ganz ernst gemeinte Weise beleuchtet, wer denn nun Shakespeares Werke geschrieben hat.
Delia besucht Shakespeares Grab in der Trinity Church und wünscht sich eine Schaufel: „A shovel, a shovel, my kingdom for a shovel!“ Bei Richard III heißt es: „A horse, a horse, my kingdom for a horse!“ Dabei kniet er bereits auf dem Schlachtfeld bei Stoke, vom Pferd gestürzt und schutzlos den Feinden ausgeliefert, bevor er dann getötet wird und die Tudors mit Heinrich VII auf den englischen Thron gelangen. Noch viele weitere Zitate aus dem Originalwerk zieren den weiteren Verlauf der Komödie auf der Bühne. Dabei treten viele berühmte Zeitgenossen Shakespeares auf, die vorgeben die Dramen des Barden geschrieben zu haben, z.B. der Earl of Oxford, Christopher Marlowe, Edmund Spencer, Sir Walter Raleigh, William Stanley und sogar die Queen selbst. Außerdem wollen auch noch eine Nonne und drei Jesuiten die echten Autoren gewesen sein. Auch Shakespeare tritt auf und wird von allen umgarnt und bestochen, doch seinen Namen unter die Dramen zu setzen, damit alle anonym bleiben können, da es ja damals für Adelige und Geistliche nicht statthaft war Theaterstücke oder Gedichte zu schreiben. Dies alles findet jedoch nur in Delias Fantasie statt und die Figuren sind die weiblichen Mitinsassen in der Nervenheilanstalt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Botschaft am Ende lautet: Nur „Verrückte“ können auf solche Ideen kommen. Die Verschwörungstheorie zu Shakespeares Urheberschaft wird ironisch ins Lächerliche gezogen.
Der Plot basiert auf der Komödie Curst Be He That Moves My Bones von Thomas Hischak.
Regie führten zwei Schülerinnen, die vom Kursleiter unterstützt und begleitet wurden. Das Projekt entwickelte sich in einem dynamischen Prozess zu einem intensiven Erlebnis für alle Beteiligten. Am Ende standen zwei abendliche Aufführungen am 26.10. und 27.10.2016. Beide wurden von den Besuchern mit viel Wohlwollen und Lob bedacht.
Die zweite Aufführung kann bei Youtube unter http://www.youtube.com/watch?v=SB7iQGBzd8c&sns=em aufgerufen und nachträglich betrachtet werden. Laufzeit: 55 min.
Text: Hilmar Alin (Kursleiter des P-Seminars)
Bilder: Michael Pietschmann

P-Seminar Alin präsentierte: The Final Dress Rehearsal - A Farce in One Act. (by Jack Frakes)

 
Am Mittwoch, den 22.10.2014 und Donnertstag, den 23.10.2014 führte das P-Seminar Englisch „Staging a play" unter der Betreuung von Herrn Alin ein Stück namens "The Final Dress Rehearsal" (Jack Frakes) im Forum des Deutschhaus-Gymnasiums auf.
Zu sehen ist die Generalprobe einer High-School-Theatergruppe, die eine Cinderella-Interpretation aufführen soll. Mit dabei sind ein ambitionierter, doch leicht reizbarer Regisseur und die Autorin des Stückes selbst. Zusammen mit der mehr oder weniger motivierten Truppe ergibt sich ein sehr reales und unterhaltsames Abbild einer Schultheaterprobe, die letztlich im Chaos eines völlig verkorksten ersten Aktes endet.
Zu Beginn kommt Cinderella zu spät, die Souffleuse möchte alle Rollen übernehmen, die frechen Bühnenhelfer machen nur lärm, die Autorin befürchtet, dass ihr mit Herzblut geschriebenes Stück zerstört wird und der Regisseur ist völlig entnervt. Nachdem er miterleben musste, wie die Stiefschwestern ihre Einsätze verpassen, die Soundeffekte mit falscher Geschwindigkeit gespielt werden, und die Schauspielerinnen sich über ihren Text und das „Blocking“ mokieren, schmeißt er seine Aufgabe als Regisseur hin und übergibt seinen Job an einen Zuschauer aus dem Publikum. Der neue Regisseur muss mitansehen, wie der „Messenger Boy“ seinen Roller nicht abbremsen und die „Fairy Godmother“ ihren Zauberstab nicht finden kann. Außerdem können nicht alle Schauspieler ihren Text, die Souffleuse ist nicht sicher, ob sie helfen soll. Zu guter Letzt mischt sich auch noch die Autorin in die Schauspielarbeit ein. Am Ende des ersten Aktes wird zumindest noch der „Curtain Call“ geübt, obwohl der Rest des Stückes aus Zeitmangel nicht mehr geprobt werden kann.
„The Final Dress Rehearsal“ ist eines der beliebtesten Stücke bei „High School“ Produktionen in den USA. Es dauert ca. 40 Minuten und kann ohne Pause durchgeführt werden. Es würde sich auch perfekt für eine Aufführung vor Mittelstufenschülern am Vormittag innerhalb einer Unterrichtsstunde eignen. Der Text ist einfach zu verstehen und liefert genügend Anlass zum Lachen. Die Teilnehmer des P-Seminars haben die Arbeit am Stück sehr genossen und mit viel Einsatzbereitschaft auf die Bühne gestellt. „Staging a play“ als Projekt ist definitiv gelungen.
 
 
 
 

Aufführungen des Musicals "Wie ich eure Mutter traf"

 
 

am 12.12.2013 und 13.12.2013 jeweils um 18:30 Uhr

 
Das P-Seminar Musicals bringt “How I met your mother “ auf die Deutschhaus-Bühne!
Mit dabei sind Lieder aus bekannten Musicals wie On my own (Les Misérables), Getting married today (Annie), Seasons of Love (Rent), Rent und Mamma Mia aus den gleichnamigen Musicals und natürlich Ted, Robin, Barney, Marshall, Lily, Victoria …

…und vielleicht sogar die Mutter!
 
Für Speisen und Getränke sorgt ab 18.00 Uhr und in der Pause die Kham Sushi Bar aus der Burkarder Straße im Forum.