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Lehrplan

Übersicht

NTG

Im Rahmen des Naturwissenschaftlich-Technologischen-Gymnasiums werden die theoretischen Inhalte im Rahmen der Profilstunden durch Experimente vertieft und eingeübt. In Kleingruppen (halbe Klasse) bieten sich optimale Bedingungen für selbständiges Arbeiten und Experimentieren.
 

Jahrgangsstufe 8 NTG

Nach den ersten Kontakten, die im Rahmen des Natur und Technik-Unterrichts der 5. Klasse stattfinden, steigen die Schülerinnen des NTG in der 8. Jahrgangsstufe vertieft in und systematisch in die Chemie ein.
  • Die charakteristischen Eigenschaften der Stoffe sind Grundlage für die Anwendung von Trennverfahren.
  • Ausgehend vom Phänomen wird auf der so genannten „Teilchenebene“ nach Erklärungen und passenden Modellvorstellungen gesucht.
  • Die chemische Formelsprache als „Alphabet des Chemikers“ wird erlernt.
  • Das „Atom“ als Grundbaustein wird weiter unter die Lupe genommen. Der Atombau gewährt Einblicke in die Systematik des Periodensystems, der Formelsammlung des Chemikers.
  • Salze, Metalle und molekular gebaute Stoffe werden bezüglich ihres Aufbaues und ihrer Eigenschaften untersucht.

Jahrgangsstufe 9 NTG

In der 9. Jahrgangsstufe wird das erworbene Wissen weiter vertieft. Im Bereich der Experimente gewinnen die Schüler Einblicke in Standardverfahren der analytischen Chemie:
  • Experimente zum Nachweis von Stoffen
  • „Backrezepte“ der Chemie – Berechnungen
  • Räumlicher Bau der Moleküle und Moleküleigenschaften
  • Säuren und Basen – oder warum eine Säure sauer schmeckt…
  • Redoxreaktionen – oder warum ist eine Oxidation nicht immer eine Reaktion mit Sauerstoff?
  • Experimente zur Bestimmung des Gehalts an Säure u. Lauge (Titrationen)
  • Redoxreaktionen in Alltag und Technik.

Jahrgangsstufe 10 NTG

Ethanol trifft Ethanol (Quelle: Wikimedia Commons)
In der 10. Jahrgangsstufe des NTG dreht sich alles um die so genannte Organische Chemie. Die systematische Chemie der Kohlenstoffverbindungen schafft dabei eine wichtige Grundlage für das Verständnis der biochemischen Abläufe.
  • Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine
  • Reaktionen der Kohlenwasserstoffe
  • Umkehrbare chemische Reaktionen
  • Energieversorgung der Menschheit (Kohlenstoffkreislauf)
  • Alkohole, Carbonsäuren,…
  • Biomoleküle: Kohlenhydrate, Fette und Proteine und ihre Bedeutung
 
 

SG

Im SG werden weitgehend die gleichen Inhalte wie im NTG erlernt, die vertiefte Behandlung, insbesondere Schülerexperimente sind nur eingeschränkt möglich.
 

Jahrgangsstufe 9 SG

  • Ausgehend vom Phänomen wird auf der so genannten „Teilchenebene“ nach Erklärungen und passenden Modellvorstellungen gesucht.
  • Die chemische Formelsprache als „Alphabet des Chemikers“ wird erlernt.
  • Das „Atom“ als Grundbaustein wird weiter unter die Lupe genommen. Der Atombau gewährt Einblicke in die Systematik des Periodensystems, der Formelsammlung des Chemikers.
  • Salze, Metalle und molekular gebaute Stoffe werden bezüglich ihres Aufbaues und ihrer Eigenschaften untersucht.
  • „Backrezepte“ der Chemiker – Berechnungen

Jahrgangsstufe 10 SG

  • Räumlicher Bau der Moleküle und Moleküleigenschaften
  • Säuren und Basen – oder warum eine Säure sauer schmeckt…
  • Redoxreaktionen – oder warum ist eine Oxidation nicht immer eine Reaktion mit Sauerstoff?
  • Experimente zur Bestimmung des Gehalts an Säure u. Lauge (Titrationen)
  • Kohlenwasserstoffe und ihre Eigenschaften und Reaktionen
  • Alkohole, Carbonsäuren,…
  • Biomoleküle: Kohlenhydrate, Fette und Proteine und ihre Bedeutung
 
 

Lehrplan Oberstufe

 
In der Oberstufe wird nicht mehr nach Zweig unterschieden. Inhaltlich baut die Chemie in der 11. Jahrgangsstufe auf folgenden in der Mittelstufe erworbenen Kenntnissen und Grundkonzepten auf:
  • Stoff-Teilchenkonzept
    (Die Eigenschaften eines Stoffes werden durch dessen Aufbau aus Teilchen beeinflusst)
  • Energiekonzept
  • Struktur-Eigenschafts-Konzept
    (die Struktur der Moleküle ist für die Eigenschaften wie z.B. Siedepunkt, Löslichkeit, Reaktionen etc. verantwortlich)
    • Molekülbau (räumlicher Bau, Bindungswinkel)
    • Bindungsstruktur (polare/unpolare Bindungen, Elektronegativität)
  • Donator-Akzeptor-Konzept
    • Säure-Base-Konzept (Protonendonator/Akzeptor)
    • Redoxkonzept (Elektronendonator/Akzeptor)
  • Gleichgewichtskonzept
    (viele Reaktionen verlaufen nicht vollständig zu den Produkten sondern befinden sich im Gleichgewicht dazwischen, dieses kann man beeinflussen)

Jahrgangsstufe 11

  • aromatische Kohlenwasserstoffe (Benzol im Benzin,...)
  • Farbstoffe (Moleküleigenschaften, ...)
  • Kunststoffe (Bau, Herstellung, Eigenschaften)
  • Biochemie:
    • Fette und Tenside (wie wird aus Fett Seife und warum wäscht diese Fettflecken weg?)
    • Kohlenhydrate und Stereoisomerie (Zuckerstoffe und deren besonderer Molekülbau)
    • Aminosäuren und Proteine (Eiweiße)
    • Reaktionsgeschwindigkeit und Enzymkatalyse

Jahrgangsstufe 12

In der 12. Jahrgangsstufe werden nach dem Schwerpunkt der organischen bzw. Biochemie in der 11. Jahrgangsstufe Inhalte aus der 9. Bzw. 10. Jahrgangsstufe (Säure-Base/ Redox) aufgefrischt und bezüglich ihrer Bedeutung für den Alltag vertieft.
  • Chemisches Gleichgewicht
    Vielen Reaktionen liegt ein sogenanntes chemisches Gleichgewicht zugrunde, das heißt sie reagieren sowohl vor- als auch rückwärts und die Richtung und die Lage des Gleichgewichts lassen sich beeinflussen.
  • Protolysegleichgewichte (Säure-Base-Gleichgewichte)
    Anwendung der Kenntnisse des Gleichgewichts auf Protolysegleichgewichte, Bedeutung von Puffersystemen für die Lebewesen
  • Redoxgleichgewichte / Elektrochemie
    Anwendung der Kenntnisse zum Gleichgewicht auf Redoxreaktionen, die wichtige Grundlage z.B. für Elektrolyse, Brennstoffzellen, Batterien/Akkus und den Schutz vor Korrosion darstellen.