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Besondere Aktivitäten


Meere und Ozeane faszinieren uns immer wieder aufs Neue. Umso mehr gilt es diese Lebensräume
zu schützen. Diese Ausstellung nimmt sich ihrer an und möchte seine Besucher darauf aufmerksam machen
Aus diesem Grund lautet der Titel der Ausstellung:

Faszination Unterwasserwelt - Vielfalt, Schönheit und Gefährdung

Wie der Titel schon verrät, geht es darum dem Besucher zu zeigen wie schön und vielfältig unsere Meere doch sind. Jedoch zerstören wir diese Tag für Tag. Die sieben vverschiedenen Themenbereiche sollen Aufschluss darüber geben, wie wichtig das Meer für die Menschheit ist. Sogar für uns Würzburger, die inmitten Deutschlands leben.
 
Die Eröffnungsveranstaltung anlässlich des Wissenschaftsjahres 2017 fand am
22. Februar 2017 um 13 Uhr
am Deutschhaus-Gymnasium
statt.
Hier finden Sie weitere Informationen:
  • Flyer zur Eröffnungsveranstaltung
  • Expose zur Ausstellung

Meere und Ozeane – Faszination Unterwasserwelt

Abb.1 Ausstellungsplakat für die Eröffnungsveranstaltung, Plakat von J. Strübig, Q12
Abb.1 Ausstellungsplakat für die Eröffnungsveranstaltung, Plakat von J. Strübig, Q12
Viele kennen Meere und Ozeane nur aus dem Urlaub am Strand in den wohlverdienten Ferien. Wir sollten dabei aber nicht vergessen, dass Meere und Ozeane auch einen einzigartigen Lebensraum darstellen, der ungefähr dreiviertel der Erdoberfläche bedeckt und noch viele andere interessante Seiten als den bloßen Erholungswert hat. Dieser Anregung zu einer näheren Erkundung folgte der Biologie-Kurs der Q12 von Herrn Dettmar bei einem Projekt mit Studenten der Universität Würzburg und mehreren externen Partnern. Dieses meeresbiologische Projekt wurde im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016/17 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt.
Meere und Ozeane faszinierten uns Menschen schon immer durch ihre Vielfalt, Schönheit und ihren Reichtum. Heute ist dieser Lebensraum leider in weiten Bereichen gefährdet. Um dies der Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu rufen, bildeten sich in unserem Biologiekurs, als wir gerade das Ökologie-Thema durchnahmen, sieben Schülergruppen, die dann von Juni 2016 bis Februar 2017 Hintergrundwissen zu aktuellen meeresbiologischen Themen parallel zum Unterricht erarbeiteten. Außerdem begaben sich die Gruppen auf die Suche nach geeigneten Exponaten. In Zusammenarbeit mit Studenten der Universität Würzburg von Frau Christina Rüttinger (Master of Arts, Graphic and Exhibition Design) und Herrn Prof. Guido Fackler aus der Museologie, die für das Design verantwortlich waren, entstand so die o. g. Ausstellung, zu der eine Eröffnungsveranstaltung am 22.2.2017 am Würzburger Deutschhaus-Gymnasium stattfand (Abb.1 Ausstellungsplakat für die Eröffnungsveranstaltung, Plakat von J. Strübig, Q12).
Fachkundige Anregungen für ihre Themenbearbeitung erhielten unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten bereits im Oktober des letzten Jahres bei Vorträgen von Frau Rüttinger und Prof. Fackler zu den Themen „Austellung und Ausstellungsdesign“ an unserem Gymnasium.
Abb.2 Chemische Pioniere auch in Würzburg?
Abb.2 Chemische Pioniere auch in Würzburg?
Im November schloss sich ein von Frau Monika Hahn vom Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg organisierter Vortrag an, der abends in der Würzburger Umweltstation stattfand. Dort sprach der Chemiker Christian Staudigel vom Süddeutschen Kunststoffzentrum über das in Frageform formulierte Thema „Einsatz von Biokunststoffen – eine echte Alternative?“ und stellte sich danach den kritischen Rückfragen des Publikums (Abb.2 Chemische Pioniere auch in Würzburg? ).
Viel an wertvoller fachlicher Unterstützung und eine reiche Ausbeute an Bildmaterial und Exponaten aus der Zoologischen Sammlung holten sich die Schülergruppen bei mehreren Treffen mit dem Zellbiologen und Elektronenmikroskopiker Prof. Christian Stigloher am Biozentrum der Universität Würzburg.
Bei Arbeitstreffen der Schüler-Studenten-Gruppen in der Schule und an der Universität reiften so nach und nach die Ideen für eine Umsetzung der Themenbereiche in Ausstellungsform heran, in deren Zentrum sieben Ausstellungstafeln stehen. Diese sollen „…Aufschluss darüber geben, wie wichtig das Meer für die Menschheit ist. Sogar für uns Würzburger, die inmitten Deutschlands leben.“ wie es im Exposé zur Ausstellung heißt.
Für die Ausstellung wurden die Tafeln in Holzrahmen gehängt und so aufgestellt, dass eine Wellenlinie entstand, die wiederum ein Oval für den Rundgang der Besucher beschreibt. Fischernetze, an denen Exponate wie Schwämme, Korallen, Muscheln und Meeresschnecken sowie diverse Kunststoffkugeln hängen, die Sauerstoffblasen nachempfunden sind, verbinden die Rahmenkonstruktion. Die Sauerstoffblasen wiederholen sich auf den Plakaten in Form von Bullaugen. Durch die wellenförmige Aufstellung der Rahmen, die verschiedenen Blautöne der Plakate, die Fischernetze und zoologischen Exponate sowie die akustisch eingespielten Naturgeräusche soll beim Besucher der Eindruck erweckt werden, sich am bzw. inmitten des Meeres zu befinden.
Abb.3 Gruppenleiter und Gruppensprecher nach Vorstellung der Ausstellungstafeln. Foto: M. Pietschmann
Abb.3 Gruppenleiter und Gruppensprecher nach Vorstellung der Ausstellungstafeln. Foto: M. Pietschmann
Abb.4 Überzeugungsarbeit zu den geäußerten Thesen. Foto: M. Pietschmann
Abb.4 Überzeugungsarbeit zu den geäußerten Thesen. Foto: M. Pietschmann
Auf sieben Tafeln wird der Ausstellungsbesucher zu einer Entdeckungsreise zu folgenden Themen eingeladen (Abb.3-6):
STATION 1: Faszinationskraft des Meeres.
STATION 2: Das urzeitliche Flachmeer auf unterfränkischem Gebiet.
STATION 3: Ozeanversauerung.
STATION 4: Verschmutzung der Meere.
STATION 5: Überfischung.
STATION 6: Die blaue Apotheke (marine Bionik).
STATION 7: Marine Energieaspekte.
Das Arrangement mit den Ausstellungstafeln wird seitlich von acht Stellwänden mit 16 großformatigen Fotographien flankiert (Abb.6). Der Großteil der Bilder wurde während der meeresbiologischen Helgoland-Exkursion von Prof. Stigloher aufgenommen. Diese wurden durch rasterelektronenmikroskopische und polarisationsmikroskopische Aufnahmen weiterer Würzburger Forscher ergänzt. Die zugehörigen Bildbeschreibungen stellen inhaltliche und ästhetische Bezüge zu den Ausstellungstafeln her.
Abb.5 Faszinierende Rekordhalter des Meeres. Foto: M. Pietschmann
Abb.5 Faszinierende Rekordhalter des Meeres. Foto: M. Pietschmann
Abb.6 Diskussion vor den Ausstellungstafeln. Im Hintergrund die Fotostrecke aus 16 Bildern. Foto: M. Pietschmann
Abb.6 Diskussion vor den Ausstellungstafeln. Im Hintergrund die Fotostrecke aus 16 Bildern. Foto: M. Pietschmann
In einem größeren Rahmen soll die Ausstellung im Juni 2017 im Würzburger Rathaus der Öffentlichkeit gezeigt werden. Dort wird dann auch ein allgemeinverständlich gehaltener Vortrag des international bekannten Meeresbiologen Prof. Gunnar Gerdts aus Kiel zur Bedrohung der Meere und ihrer Nahrungsketten durch Umweltverschmutzung und Klimawandel geboten werden. Außerdem ist eine Präsentation von Forschungsinhalten geplant, die Würzburg mit den Weltmeeren verbindet. Der genaue Termin wird noch über die Presse bekannt gegeben.
Wer die Ausstellung bis dahin noch immer nicht besuchen konnte, der erhält voraussichtlich noch eine dritte Gelegenheit. Auch die Würzburger Umweltstation, die uns durch Frau Knieper und Herrn Sänger mit Rat und Tat wirkungsvoll unterstützte, hat bereits ihr Interesse an einer Übernahme der Ausstellung bekundet
Text: C. Dettmar

Besuch der 10c im Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin (26.11.2015)

Abb.1 Urkunden- und Preisverleihung in der 6B am 20.4.2015 (Foto: Anabel B.)
Abb.1 Urkunden- und Preisverleihung in der 6B am 20.4.2015 (Foto: Anabel B.)
Abb.2 Urkunden- und Preisverleihung in der 5D am 20.4.2015 (Foto: C. Dettmar)
Abb.2 Urkunden- und Preisverleihung in der 5D am 20.4.2015 (Foto: C. Dettmar)

Großer Einsatz für Umwelt und Natur

In Kooperation mit dem BUND Naturschutz schwärmten Anfang März 2015 zwanzig Schülerinnen und Schüler der Kl. 5D und 6B vom Würzburger Deutschhaus-Gymnasium während der diesjährigen Aktionswoche aus. Mit Sammelmappen und Spendendosen ausgerüstet leisteten sie Überzeugungsarbeit, um Spenden für Umwelt- und Naturschutzprojekte des BUND, in denen es um den Erhalt der einheimischen Flora und Fauna und ihrer Lebensräume geht, einzuholen.
Dabei gelang es unseren fleißigen Helfern durch ihren tatkräftigen Einsatz das Spendenaufkommen des Vorjahres auf über das Doppelte, nämlich 516,81  €, zu vergrößern. Das ist ein stolzes Sammelergebnis, wenn man an das unfreundliche Wetter zu Jahresbeginn denkt.
Die Sammelutensilien stellte der Diplom-Biologe und Geschäftsführer der Kreisgruppe Würzburg des BUND in Bayern, Herr Steffen Jodl, bereit, der alljährlich zu der Sammlung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch, Tier und Pflanze aufruft. Der Spendenbetrag unterstützt somit auch die Arbeit des Würzburger Ökohauses, von dessen fundiertem Programmangebot Schüler und Lehrer des DHG schon auf Grund der räumlichen Nähe besonders profitieren. So wurden z.B. die Sammler des Vorjahres zu einer Exkursion eingeladen bei der es viele Anregungen und Hintergrundinformationen zu einer ökologische Gestaltung von Haus und Garten auf dem blumen- und blütenreichen Gartengelände des Würzburger Ökohauses gab. Darüber hinaus werden mit der Spende bayernweite Projekte zur Wiedereinbürgerung von in Deutschland bedrohten Säugetieren, wie der Wildkatze, und Pflegemaßnahmen für artenreiche Streuobstwiesen und Magerrasen unterstützt.
Neben den gemäß Sammelwert gestaffelten Sachpreisen konnten die beteiligten Schülerinnen und Schüler nach erfolgter Sammelaktion auch jeweils eine Urkunde und die Aussicht auf eine lobende Zeugnisbemerkung zu ihrem engagierten Einsatz für Umwelt und Natur erhalten.
Vielen Dank für euer beherztes Eintreten für den Umwelt-, Natur- und Artenschutz im Säugetier- Wildpflanzen- und Wirbeltierjahr von NuT 5 bzw. 6 insbesondere an Eva-Lea, Anna-Maria, Julia, Annika, Alina, Elisabeth; Bernadette, Clemens, Maximilian, Lea-Maria, Kilian K. Anna, Moritz, Wladimir, Amelie, Artur, Marius, Kilian S., Valentin S., Finn S., Franziska, Lea G., und an alle anderen, die sich daran beteiligt haben.
Text: C. Dettmar
 
bb.1 Kamera-Check und Beginn des Vortrags
bb.1 Kamera-Check und Beginn des Vortrags

Verhaltenssteuerung und Freiheit im Tierreich

Am 4.12.2014 besuchte einer der bedeutendsten Hirnforscher der Gegenwart (Volksblatt) das Würzburger Deutschhaus-Gymnasium. Empfangen wurde Prof. Heisenberg1, der am Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum zu Verhaltenssteuerung und Verhaltensfreiheit forscht, von 21 Biologie-Kollegiaten der Q12 in unserer kleinen Aula.
Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Baur und den Kursleiter Herrn Dettmar stellte Herr Heisenberg zunächst seine aktuellen verhaltensbiologischen und genetischen Untersuchungen an der Taufliege Drosophila melanogaster, die ihm als Modellorganismus dient, in Form eines Lichtbildvortrags vor.
Daraufhin entspann sich eine lebhafte Diskussion über die Frage, ob sich die Forschungsergebnisse des Würzburger Neurobiologen auch auf das menschliche Verhalten übertragen lassen oder welche Bedeutung der „Jahrhundertwissenschaft Biologie“ (Peter Sitte) für das Selbstverständnis des modernen Menschen zukommt.
 
 
 
Abb.2 Prof.. Heisenberg stellt sich den Fragen der beiden Moderatorinnen
Abb.2 Prof.. Heisenberg stellt sich den Fragen der beiden Moderatorinnen
Abgerundet wurde die sehr lebendige Veranstaltung durch ein filmisch dokumentiertes Experteninterview mit Prof. Heisenberg, das mit viel Charme und Esprit von den beiden Moderatorinnen des Biologiekurses Luise und Julia geleitet wurde. Dabei wurden dem auch philosophisch interessierten Gelehrten repräsentative Fragen der Kollegiaten zur Freiheits-Thematik aus einem zuvor von dem Biologie-Kurs aufgestellten und prall gefüllten Fragenkatalog vorgelegt. Diese sprengten zwar des Öfteren den Rahmen der biologischen Fachwissenschaft, wurden aber von Prof. Heisenberg wie alle an ihn gerichteten Fragen mit großem Interesse aufgegriffen und sehr kenntnisreich und ausführlich beantwortet.
 
Da die Ergebnisse der Hirnforschung in den letzten Jahren von erheblichem Einfluss auf das Selbstbild des Menschen waren, dürfen wir auf die weitere Auswertung und Aufarbeitung der Veranstaltung durch die Kollegiaten gespannt sein. Unterstützt wurde diese durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Berliner Forschungsbörse, die auch eine Urkunde dafür ausstellten.
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1 Prof. Martin Heisenberg ist ein Sohn des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg.
 
(Text: C. Dettmar, Fotos: C. Dettmar und Kathrin)
 
 

Zu Gast im DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg

Die 10b war im Rahmen des Biologieunterrichts am 13.11.2014 zu Gast im Virchow
Zentrum, dem DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg. Sie haben sich mit dem Thema Seuchen und Infektionskrankheitem beschäftigt. Infektionskrankheiten sind heute weltweit die Todesursache Nummer 1. Es gibt immer wieder neue Ausbrüche von sehr ansteckenden Krankheiten, wie zuletzt z.B. die Schweinegrippe bei uns oder Ebola in Westafrika. Die Schüler haben erfahren, wie sie sich durch richtige Hygiene schützen können. Mit Hilfe eines ELISA-Tests haben sie simuliert, wie schnell sich Infektionskrankheiten ausbreiten können.